Samstag, 7. September 2013

Windräder


Windräder - was für ein Vergnügen! Was sind wir früher mit den Dingern gerannt und gerannt. Und sie lassen sich sooo einfach selbst herstellen: ein Stück Papier (alte Hochglanzmagazine, ein Quell ewiger Freude), ein Schaschlikspieß, 2 Plastikdeckel und ein Stöckchen. Wichtigstes Hilfsmittel: Heißklebepistole! Das Papier zum Quadrat schneiden und von den Ecken aus schräg einschneiden. An allen 4 Ecken je ein Loch stechen (Lochzange) und wie auf den Bildern zu sehen umbiegen. Jede Lasche gut festkleben. Mit den Deckeln auf den Schaschlikspieß auffädeln und alles im Stöckchen befestigen. Immer darauf achten, dass sich das Rad frei drehen kann. Und los gehts: ab in den Wind! Es gibt auch noch eine Alternative in rund - prima für die Anti-Atomkraft-Demo....

Mittwoch, 4. September 2013

Neulich beim Kinderfest...

Unverhofft: beim Kinderfest vom Sportverein gab´s tolle Wurfbälle aus alten Tennisbällen und Plastiktütenstreifen. So einfach und doch so naheliegend!

Montag, 2. September 2013

Und noch ein Flieger




Einen wirklich schönen und ansprechenden Blog betreibt Micha von der Ideenklette. Man merkt sofort seine Lust auf Individuelles und Schönes. Viele seiner Beiträge sind upgecyclte Dinge, ohne dass er sie selbst so benennt. Vor kurzem gab´s hier ja schon diese prima Fliegerei, heute ensteht aus einer einfachen Klopapierrolle ein Flieger mit nur 3 Schnitten. Micha erklärt hier>>> wie´s geht. Kleiner Tip: noch 2 Schnitte mehr und der Flieger erhält eine Heckflosse. Außerdem lohnt es sich, ihn mit einer Büroklammer, angebracht zwischen den mittleren Schnitten, zu trimmen. Einfach mal testen, was am besten fliegt....

Samstag, 31. August 2013

Musizieren mit Müll

Der Beitrag aus dem ARD-Weltspiegel ist zwar schon etwas älter, ich bin aber immer noch völlig begeistert davon: da musizieren Kinder aus Elendsvierteln der Hauptstadt Asunción mit Instrumenten aus Müll - und treten inzwischen sogar schon vor internationalem Publikum auf und reisen zu Konzerten in die USA. Für die Jugendlichen ein Wunder. Und dabei wollen sie doch einfach nur eine Perspektive. Dieser Beitrag zeigt, wie wichtig Upcycling in den sogenannten Schwellenländern ist: teilweise sogar überlebenswichtig. Denn viele der Menschen leben vom Müll, holen sich ihre tägliche Nahrung oder Kleidung hier her. Und in diesem Fall baut der Instrumentenbauer Nicholas eben Gitarren, Oboen, Geigen, Flöten - eben alles, was ein Orchester so braucht - aus dem Abfall. Wahnsinn! Mehr Informationen auf der Webseite des Weltspiegel.

Freitag, 30. August 2013

Von Schrottbooten und Upcycling-Yachten

Zufall? Keine Ahnung, aber heute hab ich´s mit Booten. Heute morgen erst die fantastische "Cadler" aus der YACHT, jetzt noch 2 weitere Ideen, Seetaugliches aus Müll zu bauen:
1) ein Tip: morgen findet auf der Dahme die "Schrottregatta" des Funkhauses Grünau statt. 15 Teams kämpfen um den Titel: "Champ of Trash". Berliner also nichts wie hin. Mehr Infos hier....
2.) In Saint-Victor-sur-Loire hat ebenfalls ein upgecycelter Catamran an einem Rennen teilgenommen: tolles Projekt, so viel Teamwork und sicherlich ein Haufen Spass für das Team von Echo System....

Eine Yacht - komplett upgecycelt!

Bild: Yacht, © M. Bielefeld
Das Seglerherz schlägt höher: da baut einer eine Yacht komplett aus Schrott! Die neuste Ausgabe der YACHT berichtet von Bernd Schreyer, der sich seine "Cadler" aus alten Paletten, Teilen des Hamburger Hauptbahnhofs und Abfällen aus der Industrie, die gewerblich nicht mehr genutzt werden durften, mit Kreativität und Geduld selbst zusammen gebaut hat. Die ersten Testschläge auf der Elbe hat das ungewöhnliche Boot überstanden, fertig ist der Tüftler noch lange nicht. Dennoch: Mast und Schotbruch und vor allem: Respekt, Herr Schreyer!