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Freitag, 8. Mai 2015

Solarkocher: das geht!

Ich hab´s versprochen: hier kommt ein Zwischenbericht zum Solarofen. 
Sobald die Sonne auch nur ein bißchen scheint (und wir waren in den letzten Tagen nicht sehr verwöhnt), wird das gute Stück genutzt: hier seht Ihr die Apfelringe, die ich aus geschenkten, da nicht mehr verkaufbaren Äpfeln gemacht habe. Die Ringe waren innerhalb kürzester Zeit verputzt - so süß und lecker!









Dienstag, 21. April 2015

Käsekuchen mit Keksboden

Wir hatten ganz viele Kekse übrig. Also hab ich mal einen Californian Cheesecake statt mit Zwiebackboden mit Keksbröselboden gebacken: leeecker! Foodsaving für die Hüfte....

















Donnerstag, 11. Dezember 2014

Man nehme: 1 Portion gesunden Menschenverstand

DAS nenn ich doch mal ein prima Mindesthaltbarkeitsdatum!
Mit diesem Bild wünsch eich Euch heute: frohes Backen!

Montag, 24. November 2014

Restlos - Clever kochen mit Resten

Passend zur Europäischen Woche zur Abfallvermeidung habe ich mir gerade ein Buch gekauft: "RESTLOS - Clever kochen mit Resten" von Hildegard Möller. Heute habe ich mich direkt inspirieren lassen, auch weil ich ja diese Woche nochmal verstärkt auf das Aufbrauchen noch vorhandener Lebensmittel und der Verwertung von Resten achten will. Gestern gab es bei uns Kürbisrisotto (übrigens mit "Milchreis", den wir quasi nie essen. Jedenfalls nicht als süße Speise. Der halbe Beutel war noch übrig und jetzt habe ich ihn ins Risotto verkocht, hat super geschmeckt). Vom Risotto ist etwa 1 Portion übrig geblieben, daraus haben wir heute zur Mittagsvesper Arancini gemacht - also kleine Reisbällchen, die in Mehl, Ei und Paniermehl gewendet und dann in heißem Fett ausgebacken werden. Das war Resteverwertung pur, denn das Eigelb zum Wenden war noch vom Plätzchenbacken übrig und die Semmelbrösel mache ich aus Brotresten selbst. Den allerletzten Rest Ei haben wir dann mit den Bröseln und dem Mehl gemischt und auch noch ausgebacken (siehe im Bild rechts). So ist nix übrig geblieben. Einige Bällchen haben wir unpaniert gebacken, das hat auch geschmeckt, aber der Knuspereffekt macht doch was her und die Arancini zerfallen auch nicht so schnell, wenn sie paniert sind. Und die Arancini schmecken auch kalt noch gut, ich kann sie mir toll als Füllung für eine Tortilla oder eine Wrap vorstellen, der als Brotzeit dient.

Samstag, 22. November 2014

Europäische Woche zur Abfallvermeidung: was ich tun kann

Bild: ewwr.eu
Heute beginnt die Europäische Woche zur Abfallvermeidung. Da sie dieses Jahr unter dem Thema: STOP FOOD WASTE steht und mich dieses Thema schon lange beschäftigt, habe ich beschlossen, diese Woche (fast) nur aus Vorräten zu kochen. Hier noch ein halbes Paket Linsen, da noch eine Dose Kichererbsen, dort noch eingefrorenes Maronenpüree. Ich gehe immer sehr bewusst einkaufen und mache mir einen Wochenplan, damit ich nicht so oft einkaufen muss. Aber so Reste sammeln sich doch an - und die werde ich diese Woche verwerten und so meinen Teil zur Aktionswoche beitragen.

Sonntag, 31. August 2014

Verkehrter Genuss aus Fallobst

Auf einem der bevorzugten Spielplätze des Minimonsieur steht ein Apfelbaum. Na klar essen wir immer Äpfel, wenn wir da spielen: schön gucken, welcher gut aussieht und ob da Wurmlöcher oder Faulstellen dran sind. Nix zu sehen? Dann: Guten Appetit. Ich kenne die Sorte nicht, aber die Äpfel sind herrlich: etwas säuerlich, schön festes Fleisch, lecker saftig. Diesmal haben wir eine ganze Tüte voll Fallobst gesammelt und: zu Kuchen verbacken. Das Rezept schicke ich zum SundaySweettreat von Kerstin - dort gibt´s bestimmt noch Anregungen für die nächsten mundräuberischen Aktivitäten...




Sonntag, 24. August 2014

"Bern tischt auf"

Samstag nachmittag in der Hauptstadt (der Schweiz): feines Flanieren in den Gassen der Stadt, Trubel auf den Plätzen und mittendrin: ein Gratismenü. Zubereitet auf Initiative von foodwaste Schweiz um aufmerksam zu machen auf Lebensmittelverschwendung. Ich schlendere durch die Stände und lasse es mir schmecken. Im Anschluss gibt es einen Workshop, der kreativ aufzeigt, wie wir alle (noch besser) Lebensmittel verwenden können, ohne unnötig Abfall entstehen zu lassen. Denn: jeder sagt immer" Die Verschwendung, das ist doch in den großen Gastronomiebetrieben und bei den Supermärkten. Da kann ich doch nichts gegen machen!". ABER: 45% der weggeworfenen Lebensmitteln fallen in Privathaushalten an (ich nehme mal an, dass sich das Verhalten in der Schweiz nicht wesentlich unterscheidet vom Deutschen). Denn, und das lerne auch ich: unter Lebensmittelverschwendung versteht man auch das Wegschmeißen von z.B. Apfelschale oder dem Brokkolistrunk, von dem ja viele glauben, der sei nicht essbar. Ich habe mich schlau gemacht und herausgefunden, dass man sogar aus Kohlrabischale und -blättern eine leckere Suppe kochen kann. Dieser Markt der Möglichkeiten war eine tolle Inspiration und ziehe meinen Hut vor dem Engagement der Ehrenamtler. Ein paar Impressionen:



Donnerstag, 14. August 2014

Leben im Überfluss

Dieser Sommer! Ich kann gar nicht soviel Kochen und Backen, wie hier die tollsten Lebensmittel zur Verfügung stehen. Jeden Morgen essen wir oberleckere Brombeeren in unser Müsli - die schräg gegenüber an einem Strauch wachsen, den niemand aberntet. Und bei mundraub findet man ja auch noch Tipps für kostenlose Genüsse. Im Dorf habe ich gestern 3Kilo Zwetschgen (von der leckeren, alten Sorte) für 2€ bekommen! Ist doch Wahnsinn, dass es so gesunde Leckereien völlig kostenlos und zudem bio gibt. Ich schwelge also gerade in Brombeer-Schmand-Kuchen, Zwetschgenmus und -kuchen, frischen Mirabellen und Tooooomaten! Gerade bin ich dabei, mir einen Solarofen zu basteln, damit ich das Obst für den Winter dörren kann... wie spannend!

Donnerstag, 22. Mai 2014

Gemüsefond aus Resten

In einer Woche fallen bei uns ganz schön viele Gemüseabfälle an: Möhrenschalen, der Strunk vom Fenchel, Paprikastiele, leicht welke Teile von Lauchzwiebeln,... Ich habe all diese Reste in der letzten Woche mal nicht weggeschmissen sondern in einem Weckglas gesammelt - inspiriert von den vielen Berichten über wastecooking und Lebensmittelverschwendung, über die ich hier ja auch schon geschrieben hab. Ein Satz von Michael Schiefer ist mir hängen geblieben: "Aus Gemüseresten kann man eine herrliche Brühe zaubern." Also, alle Reste gesammelt und damit sie nicht verderben, habe ich ein bißchen Salz drüber gestreut und immer, wenn ich neue Gemüsestücke zugefügt habe, habe ich ordentlich geschüttelt. Verdorben war heute nichts, als ich das Gemüse zusammen mit ein wenig Spargelwasser aufgekocht habe. Einmal ordentlich kochen und dann noch ein bißchen ziehen lassen, fertig. Durch ein sieb abgießen, fertig ist ein schmackhafter Gemüsefond, der unsere Spargesuppe heut Abend noch verfeinern wird. Beim nächsten mal werde ich noch weniger Salz verwenden, der Fond war schon sehr salzig. Aber verdünnt haut es bestimmt hin.




Mittwoch, 14. Mai 2014

Wastecooking schlägt Wellen

Bild. iss mich.de
Iss mich! Das denken bestimmt viele Lebensmittel, die auf dem Müll landen. Iss mich, ich hab nur eine kleine Druckstelle. Iss mich, mein MDH ist zwar schon abgelaufen, ich bin aber dennoch noch nicht schlecht. Iss mich und schmeiß mich nicht weg.
Seid 2012 rettet Tobias Judmeier mit seiner Initiative wastecooking Lebensmittel. Um dabei noch effizienter vor gehen zu können, hat er jetzt zusammen mit 2 Mitrettern den Cateringservice iss mich - The good food company gegründet. Er verkocht Lebensmittel, die sonst in der Tonne landen würden, zu leckeren (Haupt-) Gerichten. Portioniert in Gläsern kann man die Köstlichkeiten (z.B. Kartoffel-Erbsen und Rosinen-Curry, yam, mir läuft das Wasser im Mund zusammen!) dann bestellen - als Mittagsessen ins Büro oder gar für Feierlichkeiten. Gebracht wird das Ganze - mit dem Fahrrrad. Das nenn ich doch mal ne runde Sache!
Zuerst hab ich übrigens bei Maria davon gelesen - und jetzt frage ich mich, ob es solche Ideen nicht auch noch andernorts gibt: genau so was suche ich noch für ein Fest, das gerade in Planung ist!

Montag, 5. Mai 2014

Foodsaving auf englisch

Ich liebe geniale Ideen - hier ist noch so eine:  der Supermarkt " The People´s Supermarket" in London stellt aus Lebensmitteln, die ihr Verfallsdatum erreicht haben und nicht mehr verkauft werden können, Fertiggerichte her. Dazu hat der Markt im September 2010 eine Küche eingerichtet, wo Suppen, Salate oder Sandwiches zubereitet werden können. Das ist in zweierlei Hinsicht genial: Lebensmittel werden nicht weggeschmissen und - und das sagen die Macher von "The Peolple´s Kitchen" ganz offen: es steigert auch ihren eigenen Umsatz. Na klar, sprechen wir es doch mal aus: was nicht weggeschmissen wird, verursacht keine Müllkosten und wenn es dann doch noch verkauft wird, kommt mehr Geld in die Kasse. Sagte ich schon mal, dass ich geniale Ideen liebe?