Freitag, 13. September 2013

Das beste Spielzeug

Aus dem aktuellen Magazin der Süddeutschen Zeitung... (da gab´s nämlich mehr als den Stinkefinger)

Freuen auf die Frei-Cycle (Teil 2)

Für die Vistenkarten ist heute noch ein kleines Aufbewahrungstäschchen aus zusammengebügelten Plastiktüten entstanden - eine Technik, die so genial wie einfach ist. Und hilft, die ungeliebten Plastiktüten, die auch in einem Haushalt anfallen, der Stoffbeutel beim Einkaufen benutzt, wieder zu verwenden. Eine Plastiktüte wird im Schnitt 25 Minuten gebraucht und durch unsachgemäßes Wegwerfen oder - gerade bei den leichten Tüten - durch Verwehungen, gelangen sie in die Natur und hier am allerschlimmsten in die Meere. Trotz aller Bemühungen wird europaweit nur etwa jede zehnte Tüte recycelt. Also, Bügeleisen anschmeißen, Fenster auf und losgebügelt. Der Stoff verspricht, was er hält!

Donnerstag, 12. September 2013

Freuen auf die Frei-Cycle (Teil 1)

Am Samstag, 14.09. geht sie los, die Frei-Cycle. Ich freu mich schon und bin sehr gespannt! Für die Kontakte hab ich mir Visitenkarten gebastelt. Dazu hab ich einen Stempel entworfen und vom Kleinen Sperling produzieren lassen. Aus Werbekatalogen, alten Zeitschriften und anderem schönen Papier habe ich Kärtchen zurecht gezupft und bestempelt. Endlich muss ich die schönen Kataloge nicht mehr einfach wegschmeißen, sondern kann sie ganz prima weiter verwenden. Und der Stempel kommt auch mit, wer weiß, was es sich vor Ort noch lohnt zu bestempeln...

Mittwoch, 11. September 2013

Kork - Boot

Bild: Jule via weupcycle.com
Bei 30 Tage 30 Dinge gab´s heut ein Korkboot, wie schön und einfach und einfach herzig! Da braucht´s nix Gekauftes und die Erwachsenen freuen sich, dass sie ohne Reue noch ein Flässchen Wein genießen dürfen. Wer nicht immer wieder und immer neue Boote damit basteln will: Korken auf keinen Fall wegschmeißen! In der Diakonie Kork werden Korken recycelt und zu Korkschrot-Lehmbausteinen gepresst, die sich für den ökologischen Hausbau ausgezeichnet eignen. Mehr Infos unter Korken für Kork!

Dienstag, 10. September 2013

Kleine Idee - große Wirkung

Der Beitrag aus dem Weltspiegel ist zwar schon etwas älter, aber die Idee ist immer noch genial:

Mehr Infos auch unter http://www.literoflightswitzerland.org/index.php?l=de

Montag, 9. September 2013

Urban Farming

Bild: urbanfarmers.com
Das, was die Gründer von Urban Farmers, Andreas Graber und Roman Graus, da machen, ist Upcycling ganz im Sinne von Gunter Pauli: die Produktion von Lebensmitteln in "Clustern" (mehr Infos im Buch "Upcycling - Wirtschaften nach dem Vorbild der Natur"). Die Urban Farmer bauen Gewächshäuser und Aquarien auf Flachdächer oder in ungenutzte Höfe. Dabei entsteht ein Kreislauf, denn das Wasser wird beim Anbau der Pflanzen gefiltert und dann weiter in die Aquarien geleitet, wo es nun wieder mit Nährstoffen durch die Fische angereichert wird. So entstehen - um mal ein neudeutsches Wort zu bemühen - Win-Win-Situationen und der Wasserverbrauch wird drastisch reduziert. Flachdächer in Städten eigenen sich hervorragend als Standort. So werden urbane Flächen wieder genutzt, Lebensmittel produziert ohne der Natur noch mehr Flächen weg zu nehmen. In Basel, einem der Versuchsstandorte der Urban Farmer ist jetzt sogar die Migros-Kette interessiert und verkauft in einem ersten Markt Gemüse und Fisch der Farmer. Wenn die Produkte auch beim Kunden Gefallen finden, kann sich Migros sogar vorstellen, eigene Flächen auf ihren Märkten zu nutzen. Chapeau, liebe Urban Farmer!
zuerst gelesen bei nachhaltigleben.ch