Bei uns gibt´s morgens Müsli. Ich bevorzuge Milch, der Papatän nimmt lieber Joghurt. Ich habe mich dabei durch eine ganze Reihe von Milchalternativen getrunken - und habe nichts gefunden, was geschmacklich an Kuhmilch herankommt. Grundsätzlich sei hier gesagt, dass ich gerne Milch trinke und definitiv nicht vegan lebe(n mag). Ich halte es aber aus ökologischen Gründen für sinnvoll, den tierischen Anteil in meiner Nahrung zu reduzieren bzw. wenn Alternativen vorhanden sind, zu ersetzen. So mache ich Sahnesaucen oder Gratins zum Beispiel nur noch mit Dinkel- oder Hafermilch: schmeckt fein und ist tierfrei.
Aber zurück zum Thema: ich stoße an meine Grenzen, wenn ich entscheiden soll, was denn die sinnvoller Alternative (aus ökologischer Sicht) ist, wenn es um Joghurt geht. Denn: wir haben einen regionalen Milchanbieter, der Biomilch zu Joghurt verarbeitet: Transportwege sind also kurz. Verpackt ist der Joghurt in Pfandgläsern, als auch gut. Aber: pupsende Kühe und hoher Futtermittelverbrauch sind natürlich ein Nachteil. Dagegen stelle ich jetzt mal einen Sojajoghurt, verpackt in Plastik und Pappe. Die Sojabohnen stammen laut Hersteller von Feldern in "Frankreich, Italien, China und Kanada" - also nicht so ganz um die Ecke. Jetzt frage ich Euch: was ist WIRKLICH nachhaltiger? Bio und regional, dafür tierisch oder bio und tierfrei?
Lasst die Spiele beginnen!
Dienstag, 31. März 2015
Sonntag, 29. März 2015
Was macht der Upcycler am Sonntag?
Lesen! Und danach aus der Zeitung Briefumschläge schneiden und kleben - da waren in einem Beilagenheft soooo schöne Bilder, die musste ich einfach verwenden. In diesem Sinne: schöne Sonntagsgrüße!
Donnerstag, 26. März 2015
Shampoofrei und glücklich!
Plastikvermeidung beschäftigt mich ja schon eine ganze Weile - jetzt habe ich anscheinend einen Weg gefunden, dies in der Haarpflege durch zu setzen und noch dazu meine Haare ganz natürlich zu waschen. Den Ausschlag hat dieser Artikel von Lisa gegeben, die sich seit einem Jahr die Haare nur noch mit Wasser und etwas verdünntem Essig als Conditioner wäscht. In den Kommentaren zu ihren Blogbeiträgen und auf anderen Blogs habe ich dann weiter gelesen, wie es funktionieren kann, meine Haare nicht mehr mit herkömmlichem Shampoo zu waschen. Seid ich Mutter geworden bin, habe ich meine "Pflegeprodukte" eh stark eingeschränkt - und grundsätzlich habe ich noch nie viel Zeug im Badezimmer gebraucht. Ich habe überschulterlange Haare und mir ist aufgefallen, dass ich diese ganzen "Kuren" und "Spülungen", die von den meisten Frisören ja soooo empfohlen werden, gar nicht brauche. Mein Haar hat viiiiel weniger Spliss, seid ich nur noch mildes Shampoo nutze.
So, und jetzt habe ich den Schritt gewagt und von heut auf morgen gar kein Shampoo mehr benutzt. Stattdessen habe ich mir Salbeitee aufgegossen und nutze den nun als Spülung. Denn meine Haare fetten am Ansatz leicht, das wollte ich natürlich nicht. Und ich habe angefangen, meine Haarbürste zu lieben - vorher war es ein Graus, meine Haare zu kämmen, sie waren oft verfilzt und ich musste richtig durchreißen (außer, ich hatte Produkte mit Silikonen genommen, natürlich. Aber das will ich ja nicht mehr!).
Vorher sah es also so aus in unsere Dusche:
verschiedene Produkte, die ich alle "brauchte" (wobei ich die Duschordnung immer noch genial finde!)
Und jetzt:
Salbeitee, aufgegossen aus eigenem Salbei aus dem Garten - guckt Euch mal den Busch an, den hat mein Schwiegerpapa mir letztes Jahr mitgebracht, weil er in seinem Garten keinen Platz mehr hatte:
Wahnsinn, oder? Da ich mir eh jeden Morgen eine Salbeitee aufgieße, um Halsschmerzen vor zu beugen, bleibt immer etwas Teesatz übrig bzw. ich gieße die Blätter einfach ein zweites mal auf. Meine Haare fühlen sich gut an, ich habe innerhalb einer Woche 2x gewaschen, es riecht nicht, juckt nicht und sieht auch nicht fettig oder strähnig aus (meine größte Angst!).
Und da ich selber diese Inspiration von einem Blog habe, werde ich in Zukunft wieder verstärkt über Themen bloggen, die nicht unbedingt etwas mit Upcycling zu tun haben - wobei meine Vorliebe für Upcycling natürlich dem ganzheitlichen Gedanken entspringt, nachhaltig zu leben. Und so werde ich in einer neuen Rubrik "nachhaltig leben" Tipps geben und berichten, wie sich mein Leben nachhaltig ändert.
Verlinkt bei der EiNaB-Linkparty...
So, und jetzt habe ich den Schritt gewagt und von heut auf morgen gar kein Shampoo mehr benutzt. Stattdessen habe ich mir Salbeitee aufgegossen und nutze den nun als Spülung. Denn meine Haare fetten am Ansatz leicht, das wollte ich natürlich nicht. Und ich habe angefangen, meine Haarbürste zu lieben - vorher war es ein Graus, meine Haare zu kämmen, sie waren oft verfilzt und ich musste richtig durchreißen (außer, ich hatte Produkte mit Silikonen genommen, natürlich. Aber das will ich ja nicht mehr!).
Vorher sah es also so aus in unsere Dusche:
verschiedene Produkte, die ich alle "brauchte" (wobei ich die Duschordnung immer noch genial finde!)
Und jetzt:
Salbeitee, aufgegossen aus eigenem Salbei aus dem Garten - guckt Euch mal den Busch an, den hat mein Schwiegerpapa mir letztes Jahr mitgebracht, weil er in seinem Garten keinen Platz mehr hatte:
Wahnsinn, oder? Da ich mir eh jeden Morgen eine Salbeitee aufgieße, um Halsschmerzen vor zu beugen, bleibt immer etwas Teesatz übrig bzw. ich gieße die Blätter einfach ein zweites mal auf. Meine Haare fühlen sich gut an, ich habe innerhalb einer Woche 2x gewaschen, es riecht nicht, juckt nicht und sieht auch nicht fettig oder strähnig aus (meine größte Angst!).
Und da ich selber diese Inspiration von einem Blog habe, werde ich in Zukunft wieder verstärkt über Themen bloggen, die nicht unbedingt etwas mit Upcycling zu tun haben - wobei meine Vorliebe für Upcycling natürlich dem ganzheitlichen Gedanken entspringt, nachhaltig zu leben. Und so werde ich in einer neuen Rubrik "nachhaltig leben" Tipps geben und berichten, wie sich mein Leben nachhaltig ändert.
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Mittwoch, 25. März 2015
Recyclingbörse für Unternehmensabfälle +++ Müll ist auch keine Lösung No16+++
Upcycler aufgepasst: braucht Ihr mehrere Stahltonnen, Lederreste aus der Sitzherstellung oder gar Metallteile? Auf der Recycling-Börse der IHK werdet Ihr fündig. Dort bieten Unternehmen "Abfälle" an, die sich gut zweitverwerten lassen. Und falls Ihr selber in einem Unternehmen arbeitet, wo wiederverwertbare reste anfallen, dann werdet doch selbst aktiv und stellt ein Angebot in die Börse- denn das lohnt sich sicherlich auch finanziell!
Montag, 23. März 2015
Wenn Müllvermeider reisen +++ Müll ist auch keine Lösung No15 +++
Dienstreise - au schick! Schön im Hotel schlafen, vielleicht zu einer Messe gehen, im Zug oder Flugzeug reisen... überall, wo Menschen unterwegs sind, ist Müllvermeidung eine echte Herausforderung. Nirgends gibt es so viel eingepacktes Essen wie in Hotels, Raststätten und öffentlichen Fortbewegunsgmitteln. Aber es geht auch echt anders: mit ein bißchen Planung und vorausdenken kann ich mir das pappige Sandwich an der Tanke sparen und esse lieber mein leckeres, mitgebrachtes Vesperbrot und den Apfel - ist auch noch gesünder. Am Buffet im Hotel nehme ich lieber die im Schälchen angebotene Marmelade als die Portionspackung und im Zug setze ich mich ins Bistro und nehme das essen nicht in der Plastikverpackung mit an meinen Platz. Müllvermeidung auf Reisen geht - nicht immer, aber immer öfter!
Donnerstag, 19. März 2015
Käffchen? +++ Müll ist auch keine Lösung No14 +++
Wer Kunden oder Geschäftspartner empfängt, bietet erst mal einen Kaffee an. Zu diesem Thema habe ich mich ja letzten Monat schon kräftig ausgelassen - z.B. hier... Ja, auch im Büro kann ich darauf achten, Müll zu vermeiden, wenn es um das Thema Kaffee geht. Keine Kapselmaschine, keine Portionsbeutel Zucker oder Kaffeemilch und keine eingeschweißten Kekse. Mal ganz ehrlich: wieviel schöner sieht es aus, wenn neben meiner Kaffeetasse ein frischer Keks liegt und ein kleines Kännchen Frischmilch und ich mich an der Zuckerdose bedienen darf. Da fühle ich mich doch gleich wie zu Hause. Ich merke, da kümmert sich jemand um mich, möchte, dass es mir schmeckt.
Der Müllvermeidunsgtipp heute ist also eher eine Bitte: sei achtsam! Achte darauf, dass immer frische Milch und leckere Kekse vorrätig sind, die Du Deinem Gegenüber anbieten kannst. dann klappt´s auch mit der Müllvermeidung.
Der Müllvermeidunsgtipp heute ist also eher eine Bitte: sei achtsam! Achte darauf, dass immer frische Milch und leckere Kekse vorrätig sind, die Du Deinem Gegenüber anbieten kannst. dann klappt´s auch mit der Müllvermeidung.
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