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Freitag, 24. April 2015

Freies Saatgut für alle

Ich glaube bei facebook bin ich auf eine Aktion aufmerksam geworden, die ich absolut unterstützenswert finde: Freies Saatgut für alle! Es geht darum, Reste von gekauften Biosaatgut oder selbstgezogene Samen, die man nicht mehr braucht, weiter zu geben an andere. Bei mir ist das so: ich habe mir Samen zum Beispiel für Zucchinipflanzen und Honigmelonen gekauft. Ich brauche aber keine 12 Pflänzchen. Also ist da Saatgut über. Natürlich habe ich erst meine Mitgärtner gefragt, die sich auch schon bedient haben. Es ist dennoch noch etwas übrig. Also schließe ich mich der Initiative Freies Saatgut für alle! an und habe eine  Saatgutkiste bei uns in der Schule aufgestellt - direkt neben dem Büchertauschregal. Warum kaufen, wenn ich´s tauschen kann?
Und weil ich Ko-Konsum extrem nachhaltig finde, verlinke ich den Beitrag bei der EiNaB - und ich kann Euch nur sagen: da geht es richtig ab: unfassbar viele spannende Ideen rund um das Thema Nachhaltigkeit und es gibt jede Menge neue und tolle Blogs zu entdecken! Danke Frederike, Maria, Marlene, Zora und Zwergenmama für diese richtig tolle Linkparty!



Donnerstag, 29. Mai 2014

Reich beschenkt von der Natur und ein DIY-Gerät obendrauf

Ja, wo isse denn? Ach, da, oben, im Kirschbaum. Nachdem wir heute im Garten aufgeräumt haben (Kohlrabistrünke entfernt, die den Schnecken zum Opfer gefallen sind, Unkraut gejätet, Salat gepflanzt,...) hat uns der Kirschbaum, der auf dem Grundstück steht angelacht mit roten, saftigen Früchten. Kurz darauf waren wir um 3 10l-Eimer Kirschen reicher - was für ein wunderbares Geschenk der Natur! Kleine, supersüße Früchte - ich wusste gar nicht dass es um diese Jahreszeit schon so leckere Kirschen gibt. Was tun damit? Na klar, essen und Kirschkuchen backen. Um die Kirschen zu entsteinen, hat der Papatän sich fix im Netz informiert und uns einen Entsteiner selbst gebastelt. Wie? Seht her:



Freitag, 9. Mai 2014

Grünzeug (we love green stuff)

"Heute kann es regnen,..." - vor allem Grünzeug! Von den Nachbarn haben wir säckeweise Grünschnitt bekommen (kaum scheint die Sonne, rollen die Mäher), den wir jetzt auf unsere Beete ausgebracht haben - zum Mulchen. Das ist ganz im Upcycling-Sinne, so wie es Gunter Pauli mal benannt hat: in der Natur gibt es keinen Abfall, alles wird wieder verwendet und zu etwas Neuem. Und da wir gern biologisch gärtnern wollen, kommt uns das Mulchen gerade zu pass. Dabei werden eben Grünschnitt oder halbverotteter Kompost (wir fangen gerade an mit dem Gärtnern, da ist unser Kompost noch nicht so weit), auf den Beeten verteilt und maximal etwas untergeharkt. Diese "Deckschicht" ähnelt zum Beispiel dem herabgefallenen Laub in einem Wald, das nach und nach von den Erdbewohnern in den Boden eingebracht wird. Dadurch entsteht eine nährstoffreiche Humusschicht, die außerdem verhindert, dass "Unkraut" entsteht, weil die Samen sich unter der Schicht erst gar nicht entfalten können. Außerdem schützt diese Decke den Boden vor Wind, Regen und starker Sonneneinstrahlung. Der Boden  bleibt feucht, so dass man viel weniger gießen muss. Und im Herbst erspart man sich das Umgraben, der Boden bleibt locker und nährstoffreich! Sieht im ersten Moment gewöhnungsbedürftig aus, klingt aber in meinen Ohren komplett logisch. 
Und weil der Minimonsieur so fleißig mitgeholfen hat, schicken diesen Beitrag also zu Caro, die jeden Freitag grüne Ideen für und mit Kindern sammelt.




Freitag, 28. März 2014

Recylce a bottle zum Pflanzensprüher

Auf der Suche nach einem Pflanzensprüher für meine zarten Pflänzchen bin auf dieses geniale Teil gestoßen - funktioniert wie eine Luftpumpe und stäubt vom Strahl bis feinen Nebel stufenlos. UND: man kann es einfach auf eine Flasche aufsetzen. Da ist es um mein Recycler-Herz natürlich warm geworden. LEIDER ist das Gewinde nur für PET-Flaschen gemacht. Ich habe diverse Glasflaschen aus meinem Fundus ausprobiert - nüscht. Geht nicht. Mist. Auf meine Anfrage beim Hersteller, ob es nicht möglich ist, den Aufsatz für Glasflaschen zu konzipieren (zumal diese dann schwerer sind und nicht so leicht umfallen, das Ding hat Übergewicht zu einer Seite), kam leider keine Antwort. Schade, ich wollt eigentlich keine Plastikpartikelchen an meine schönen demeter-Samen lassen....

Sonntag, 16. März 2014

Nachbarschaftsgärtnern - die (Vor-)Freude wächst!

Tag 10 - und guckt mal, wie es schon sprießt und grünt auf meiner "Fensterbank": die Tomaten wachsen schon seid Tag 5 wie verrückt, die Sonnenblumen ebenfalls und heute haben sich auch die ersten Chillipflänzchen gezeigt - juchuuu! Das Wetter spielt natürlich toll mit: bei dem Sonnenschein kann man ja gerade nur sein Köpfchen aus der Erde strecken! Und der Minimonsieur freut sich jeden Morgen aufs Gießen bzw. Besprühen der kleinen Pflanzen. Und ich, ich freu mich auf´s setzen, Hegen und pflegen und auf die Ernte....

Sonntag, 9. März 2014

Ein paar Gedanken zur Nachbarschaft -oder Village Gardening

Kein Mensch ist so reich, dass er nicht seinen Nachbarn braucht (Sprichwort aus Ungarn). Deswegen heut ein paar Gedanken zu Nachbarschaft verbunden mit der Information über ein wunderbares Mitgärtnerprojekt: Urban Gardening goes Dorf!