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Bild: Raumfee |
Freitag, 29. November 2013
Kartonbaum - oder endlich mal Platz für sperrige Geschenke
Donnerstag, 28. November 2013
Lichterstadt - Adventskalender
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Bild und Idee: wunderbare-enkel.de |
Mittwoch, 27. November 2013
Re-Use Architektur
Spannendes Thema: Umnutzung von Architektur. In Berlin gibt´s am Dienstag, 3.12.2013 einen Vortrag zum Thema "Experiment Umnutzung - Wohnraum neu erfinden". Neuer urbaner Wohnraum muss her, so viel steht fest. Aber muss denn immer neu gebaut werden angesichts leerstehender Bürokomplexe und Industrieareale? Auf der Internationalen Architekturbiennale in Venedig 2012 forderte Muck Petzet bereits "Reduce, Reuse, Recycle", hier diskutieren nun Fachleute unter Moderation des Architekturkritikers Olaf Bartels über den Stand und die Möglichkeiten von Wohnraumnutzung.
Samstag, 23. November 2013
Ein Flügelschlag in Braunschweig....
"Der beste Abfall ist der, der erst gar nicht entsteht" - einer der Leitsätze der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. Städte, Gemeinden, Kommunen, Private und Gewerbe waren aufgerufen, mit zu machen: durch Infoveranstaltungen, Aufklärungsprojekte, Mitmachaktionen. Mit dabei; die Stadt Braunschweig, die schon seid einiger Zeit versucht, zu einer "fairen" Stadt zu werden. Alles lobenswert und ein guter Ansatz. Was jetzt aber entstanden ist - mir fehlen fast die Worte: die Stadt, besser der Fachbereich Tiefbau und Verkehr hat ein HOCHGLANZHEFT mit "Informationen" zur Abfallvermeidung herausgebracht. Prima, Tipps kann man immer gebrauchen. Und auch wenn solche Infos schon von anderen (hier oder hier zum Beispiel) herausgegeben worden sind, vielleicht ist ja mal was Neues dabei. Denkste! Die hochgelobte und vielbeworbene Aktion der Stadt: ein 10-seitiges Heftchen, mit 5 "Tipps" zu reuse, reduce (2x, bestimmt wegen der Abfallvermeidungswoche), recycle und reteach (was auch immer das sein soll - wiedererlernen?), auf Hochglanzpapier mit schönen Bildchen und einer niedlichen Story um den Flügelschlag des Schmetterlings, der einen Tornado auslösen kann. Die "Tipps" auf einem Niveau wie in der Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Zum Teil noch nicht mal korrekt oder schlichtweg gar nicht recherchiert geschweige denn belegt ("Einkaufen ohne Verpackungsmüll, das geht natürlich nicht...." ). 1. "Tipp": reuse- Wiederverwertung. "Kann ein wiederbefüllbarer Kaffeebecher für wenig Geld den Einwegbecher in ganz Braunschweig ablösen? - Das Wiederbefüllen von Mehrwegbehältern vermeidet die Produktion von Müll durch Einwegverpackungen und Einweggefäßen." Ach, echt??? Aber mal ganz ohne Witz: wie leicht wäre es denn gewesen, dieser grandiosen Info auch Taten folgen zu lassen - zum Beispiel die Ausgabe von "Braunschweig"-Thermobechern (kosten ja nicht so viel, "für wenig Geld" Zitatende) in den großen Kantinen der Stadt. Das wäre eine nachhaltige Aktion gewesen. Bei diesem Heft gehen Aufgabe und Inhalt doch komplett aneinander vorbei! Es wird genau 1x durchgeblättert und dann? WEGGESCHMISSEN! Die "Tipps" sind so neu, das man dafür bestimmt nicht ein A5-Heftchen aufhebt. Ich muss mich beim Verfassen dieser Zeilen immer wieder ermahnen, nicht die ganze Zeit den Kopf zu schütteln. Das kann doch nicht wahr sein. Liebe Stadt Braunschweig: so was nennt sich: "Greenwashing". Kennst Du nicht? Das wär doch mal ein Thema für das nächste Hochglanzheftchen.
Ich habe ein Herz für das schöne Layout der Broschüre - und mache mir daraus neue Visitenkarten...
Ich habe ein Herz für das schöne Layout der Broschüre - und mache mir daraus neue Visitenkarten...
Mittwoch, 20. November 2013
Ich bin verliebt: Motorikschleifen-Tannenbaum
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Bild: Lisa, WOHN:PROJEKT |
Europäische Woche zur Abfallvermeidung
Diese Woche finden in vielen deutschen und europäischen Städten Aktionen rund um den "Müll" statt - im Rahmen der "Europäischen Woche der Müllvermeidung" kann man zum Beispiel in Lüneburg oder Münster seine Plastiktüten gegen Stoffbeutel eintauschen, die Stadreiniger Kassel laden Schülergruppen zu einem abfallarmen Frühstück ein und in einigen Städten Nordrhein-Westfalens sind Schaufensterdekorationen mit Mehrwegartikeln zu sehen. Das komplette Programm gibt es beim NABU...
Dienstag, 19. November 2013
Vorweihnachtliches Paletten-Upcycling
"... denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge." Dieser Stall der Herberge in Bethlehem ist zugig, dunkel, dreckig. Es gibt kein Bett, nur eine Krippe, in die Maria ihr Neugeborenes legen kann. Die Wehen hat sie im Stroh überstanden, Joseph neben ihr, ihren Kopf in seinen Händen. Sie sind so glücklich, denn sie haben ein Dach über dem Kopf und so unendlich viel Liebe im Herzen für diesen kleinen Jungen, der da liegt und so vieles verheißt. Vor Jahren war ich mal an der Geburtskirche in Bethlehem - voll mit kitschigen Marienfiguren und Neonlicht. So sollte unser Stall zu Hause nicht aussehen. Deswegen habe ich altes Palettenholz genommen, um daraus einen richtigen Stall zu zimmern - mit Astlöchern, Ritzen, Nägeln. Die Figuren habe ich gebraucht ersteigert - wobei: die sehen aus wie neu. Ich freu mich riesig über Maria und Joseph und das Kind in der Krippe, über Tiere und Schäfer. Sogar die Heiligen Drei Könige sind dabei, aber die werden erst Weihnachten rausgeholt und dürfen dann quer durch die Wohnung zum Stall wandern.
Palettenholz schien mir ein wunderbares Material für diesen Zweck: viel rumgekommen, sie atmen fast die weite Welt aus, mit Spuren vom Gabelstapler und an vielen Stellen mit rostigen Nagellöchern. Viel zu schade zum Verfeuern. Viel zu schön zum Wegschmeißen. Und eben irgendwie auch passend, denn auch der Stall vor über 2000 Jahren wird seine Ecken und Kanten gehabt haben, mit Ritzen, durch die der Wind pfiff, vielleicht ein bißchen windschief, mit einer Tür, die knarzt - und durch die, wenn sie sich öffnet, der Stern leuchtet.
Ich freue mich auf Weihnachten!
Und diese Idee stelle ich beim Creadienstag vor (Anke hat umgestellt, mal sehen, wie das wird!) und natürlich auch beim Upcycling-Dienstag.
Palettenholz schien mir ein wunderbares Material für diesen Zweck: viel rumgekommen, sie atmen fast die weite Welt aus, mit Spuren vom Gabelstapler und an vielen Stellen mit rostigen Nagellöchern. Viel zu schade zum Verfeuern. Viel zu schön zum Wegschmeißen. Und eben irgendwie auch passend, denn auch der Stall vor über 2000 Jahren wird seine Ecken und Kanten gehabt haben, mit Ritzen, durch die der Wind pfiff, vielleicht ein bißchen windschief, mit einer Tür, die knarzt - und durch die, wenn sie sich öffnet, der Stern leuchtet.
Ich freue mich auf Weihnachten!
Und diese Idee stelle ich beim Creadienstag vor (Anke hat umgestellt, mal sehen, wie das wird!) und natürlich auch beim Upcycling-Dienstag.
Montag, 18. November 2013
Angst oder Liebe?
Aber es gibt auch das andere: André Stern, der nie zu Schule gehen musste, der zu Hause lernen durfte, was er wollte. Der wunderschön Gitarre spielt und neben seiner Muttersprache französisch auch ein harmonisches Deutsch spricht. Alles selbst bei gebracht. Oder der Spanier Pablo Pineda Ferrer, der als erster Europäer mit Down-Syndrom ein Hochschulstudium abgeschlossen hat. Er hatte Lehrer, die an ihn glaubten und ihn nicht wie einen Behinderten zurück stuften und ihm nichts zu trauten. Mit all diesen unterschiedlichen Menschen zeigt Wagenhofer mir vor allem eins: nehmt Eure Kinder so an, wie sie sind und lasst sie spielen! Lasst sie das machen, was SIE SELBST wollen und nicht, was Ihr Euch für sie wünscht. Das ist schwer, das weiß ich selbst. Aber nur so können Eure Kinder glücklich werden. Denn, das ist ein treffende Aussage von Stern´s Mutter: "Wir schulden unseren Kindern vor allem eins: glücklich zu sein!" So gern wir auch wollen, dass sie besser sind als die anderen (mit 3 schon 2 Fremdsprachen fließend, ist klar) oder dass sie es mal weit bringen (göttlich die Aufnahmen aus einem Führungskräftecoaching - göttlich und unfassbar, dass junge Menschen tatsächlich so sein können: eine junge Frau sagt:" Wenn ich mit 35 das erste Kind bekomme - und das ist schon spät - und mit 37 das Zweite, dann wird das nix mit dem CEO!", ihr Gesprächspartner guckt derweil schnell auf die Uhr!), wenn das alles nicht in ihrer Natur liegt, dann werden sie unglücklich.
Sicherlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischen Stern und China, ich denke, ganz ohne Schule geht es auch nicht. Aber wir sollten vielleicht hinterfragen, ob das, was wir in der Schule lernen und WIE wir es lernen, uns oder unseren Kindern wirklich entspricht. Yakamoz Karakurt, eine Hamburger Schülerin sagt es ganz krass:" Wir sollen in der Schule auf´s Leben vorbereitet werden, aber ich habe gar kein eigenes Leben mehr." Ich erinnere mich auch an keinen Unterricht in meiner Schullaufbahn, der mich auf die Führung eines Kontos vorbereitet hat oder wie ich Verträge richtig lese und abschließe. Lebensnahe Dinge eben. Na klar, haben da auch die Eltern eine Verantwortung, die Schule ist nicht der Erziehungsberechtigte. Aber die Aussage, dass wir in der Schule für´s Leben lernen, ist schlicht und einfach falsch. Wir lernen im Leben für´s Leben.
Und damit dieses Leben reicht und erfüllt ist, wir Hobbies haben können und Beziehungen zu anderen, lachen, leben, lesen und lieben können, müssen wir uns und unseren Kindern die Freiheit zu gestehen, zu spielen.
Donnerstag, 14. November 2013
Plastiktüten-Diskussion
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Bild: Ralph Aichinger / pixelio.de |
Und jetzt aufgepasst und hingehört, es gibt Staaten, die verbieten Plastiktüten komplett! Selbst bei der Einreise wird kontrolliert, ob sich Tüten im Gepäck befinden und diese werden ggf. entsorgt. Statt Plastik gibt es Papiertüten oder in einer Kooperation hergestellt Stoffbeutel. Wo das ist, fragt Ihr? Island? Die Schweiz? Nein, es handelt sich nicht mal um ein Entwicklungsland. Das Land, was die saubersten Städte Afrikas hat, ist Ruanda! Moment, das war doch... klar, Bürgerkrieg, Völkermord, Hungersnöte. Das ostafrikanische Binnenstaat hat immer noch an den Folgen des Krieges 1994 zu leiden. Arbeitslosigkeit, Hunger, Kinderarmut, (sexuelle) Ausbeutung, die Liste an Problemen ist lang. Der Kampf gegen den Müll ist ein Anfang, denn durch das Plastikverbot entstehen Recyclinganlagen, die Leute müssen ihren Müll nicht mehr im Garten verbrennen und können dort (wieder) gefahrlos ihr Gemüse anbauen, jeden Sonntag gibt es eine Aufräumaktion, zu der alle aufgerufen sind. Das stärkt die Gemeinschaft und weckt das Interesse, zusammen etwas für ein lebenswertes Ruanda zu tun. So positiv das alles klingt, die Vorwürfe, die unter anderem amnesty an das Land richten, machen solche Aktionen auch schon wieder zu etwas Halben und Nicht-Ganzem. Aber, liebe EU-Staaten: es geht!!
Dienstag, 12. November 2013
Geschicklichkeit in Tafelfarbe
Dieses Geschicklichkeitsspiel habe ich neulich in einem Spielzeugkatalog gesehen und fand es ziemlich witzig: mit dem Finger wird ein Chip oder eine Murmel in eins der Häuschen geschnipst oder gerollt. Je nach Haus gibt es unterschiedliche Punkte. Das fördert die Geschicklichkeit und die Häuschen können auch noch als Spielhäuschen verwendet werden. Ich habe das Spiel nachgebaut: kleine Kartons und Umverpackungen habe ich mit einem Rest Tafelfolie beklebt und unten Öffnungen als Törchen rein geschnitten. Die Chips sind Milchtütendeckel, die ebenfalls mit der Folie beklebt sind und so "markiert" werden können. Wer keine Tafelfolie hat, der kann die Kartons auch mit Papier bekleben und bemalen. Oder direkt mit Fingerfarben "anstreichen". Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und jetzt los: wer hat das beste Augenmaß und die geschicktesten Finger?
P.S.: Ich stell mein Projekt heute mal bei Anke vor - mal sehen, wir das ankommt zwischen den ganzen tollen Nähprojekten....
P.S.: Ich stell mein Projekt heute mal bei Anke vor - mal sehen, wir das ankommt zwischen den ganzen tollen Nähprojekten....
Montag, 11. November 2013
Laterne - Alaaf!
Heute ist Martinstag (und im Herzen ist heut auch Beginn der 5 Jahreszeit, aber als junge Eltern hat man da nicht so viel von, wenn man dazu auch noch im tiefsten Badischen wohnt...). Für den Laternenumzug heute Abend sind zwei schnelle Laternen entstanden: zwei Einweg-PET-Flaschen wurden geköpft und mit Deko, Kerze und Stöckchen versehen. Da ich nur braune Falschen hatte, sind eben kleine Hunde entstanden, die gestern schon mal Probe-Gassi-geführt wurden. Auf die Idee hat mich die wunderbare Natalie gebracht, die auch noch eine Laterne aus einer alten Käseschachtel in der guten alten Wachstechnik gebastelt hat - danke, Natalie!
Hab die Laternen auch bei Nina verlinkt - die bastelt auch mit PET-Flaschen....
Hab die Laternen auch bei Nina verlinkt - die bastelt auch mit PET-Flaschen....
Sonntag, 10. November 2013
Lease a jeans
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Bild: mudjeans |
Samstag, 9. November 2013
Gaaaaanz heiß!
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Bild: piratebusiness.com |
Freitag, 8. November 2013
Re- oder Upcycling von Schuhen?
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Bild: recyclist |
Donnerstag, 7. November 2013
Skateboards zu Nasenfahrrädern
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Bild: kurz und weit brillenwerkstatt |
Mittwoch, 6. November 2013
PYUA - Ecorrect Outerwear
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Bild: PYUA |
Dienstag, 5. November 2013
DIY Upcycling-Fashion: die Mütze
Upcycling-Fashion ist leicht selbst zu machen. In vielen Blogs gibt es kreative und wirklich tolle Anleitungen zum Verlängern von Kinderhosen, zum Ändern von Shirts oder Nähen von Röcken aus alten Hemden. Vielen Näherinnen und Nähern liegt das Upcyceln von Resten oder alten Klamotten einfach am Herzen- sie sind einfach zu oft zu schade zum Wegschmeißen. Genau so einen Fall hatte ich gerade auch: ein Pulli vom Papatän, den ich über alles an ihm geliebt habe. Zu klein, aus der Form gegangen und unter den Armen schon ganz knibbelig. Das Bündchen unten war noch gut in Schuss, also habe ich mir aus dem unteren Teil eine Mütze genäht (wer mich kennt, weiß: ich liebe Mützen!). Ein Beanie, der genau passt! Der Winter kann kommen.
Auf verschiedenen Plattformen finden sich übrigens immer Kreative zusammen, um ihre Projekte vor zu stellen: Anke hat den Creadienstag ins Leben gerufen, beim RUMS gibt´s alles für´s Weib, der Upcyclingdienstag stellt nicht nur Näheprojekte vor, bei artof66 gibt´s auch ne Menge Bastelprojekte, Meertje hat auch eine Linkparty ins Leben gerufen und weupcycle.com kennen ja eh die meisten von Euch!
Auf verschiedenen Plattformen finden sich übrigens immer Kreative zusammen, um ihre Projekte vor zu stellen: Anke hat den Creadienstag ins Leben gerufen, beim RUMS gibt´s alles für´s Weib, der Upcyclingdienstag stellt nicht nur Näheprojekte vor, bei artof66 gibt´s auch ne Menge Bastelprojekte, Meertje hat auch eine Linkparty ins Leben gerufen und weupcycle.com kennen ja eh die meisten von Euch!
Montag, 4. November 2013
Upcycling-Fashion-Week
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Bild: milch |
Freitag, 1. November 2013
Verstörend
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Bild: Sharon Beals |
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