Lustigerweise zielen viele der ersten Kommentare, die ich zu meinen Berichten über mein Dinge-Detox bekomme, auf Bücher ab. Bücher ließen sich ja super weiter verkaufen oder tauschen oder verschenken oder in öffentlichen Tauschregalen auslegen.
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Bild: freepik.com, Fotograf: Amantri |
Jaja, das stimmt schon alles. Aber: Bücher sind das letzte, was ich weggeben möchte. Ich liebe Bücher! Ich liebe lesen. Ich finde es wunderbar, ein Buch in die Hand zu nehmen, auf zu schlagen, der Magie der Worte zu folgen, dabei das Papier zu spüren, das Gewicht des Buchs, was in meinen Händen liegt.
Nein, ich bin der Meinung, minimalistisch leben geht auch mit Büchern. Wenn ich mir meine pinterest-Wand zum Thema Interior angucke, so habe ich (anscheinend unbewusst) viele Bilder mit Bücherwänden ausgesucht. Wenn ich Menschen besuche, sind gut gefüllte Bücherregale oft etwas, was mich spontan anspricht. Und der Minimonsieur mag Bücher auch so gern. Wir lesen ganz viel und ehrlich gesagt ist mir das in einer Welt, die quasi ständig online ist, auch wichtig. Ich genieße es, mich mit ihm zusammen zu kuscheln und vor zu lesen, genieße die Zeit zu zweit, körperliche Nähe und inspirierende Geschichten dazu.
In Büchern erleben wir Welten und erweitern unseren Horizont. Wir sind eingeladen über andere Sichtweisen nach zu denken, zu staunen über fremde Lebensweisen und Kulturen und wir können so viel Neues lernen.
Nein, nein, nein, Bücher werde ich nicht detoxen - vielleicht mal wieder aussortieren, aber nicht komplett entfernen.
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