Mittwoch, 16. April 2014

Ganzheitliches Bienenfüttern

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt tut etwas - für die Bienen! Mittels einer App kann sich jetzt jeder darüber informieren, welche bienenfreundlichen Pflanzen er auf dem Balkon und im Garten pflanzen kann. Das ist gut für die Bienen, die finden dann leckeres Futter. Grundsätzlich finde ich das richtig gut, auch ich habe gerade "Bienenschmaus" gesät. Was mich aber echt stört, ist das komplett verschwiegen wird, dass am massenhaften Bienensterben die Pestizide schuld sind, die die Bundesregierung weiterhin zulässt. Da sind ein paar fröhliche Blümchen ein Tropfen auf dem heißen Stein (immerhin). Ganzheitlich ist das aber nicht - na klar, wenn Vertreter der großen Chemiehersteller mit in den Gremien sitzen, die entscheiden, wann wo welche und wieviele Schädlingsbekämpfungsmittel versprüht werden dürfen. Ganz regional hier bei uns war 2008 ein Bienenmassentod - der anscheinend bei den Zuständigen nichts berührt hat. MICH berührt es - und ich kaufe bio, in der Hoffnung, damit den Stein weiter aus zu höhlen...

Kommentare:

  1. Hallo Anne!

    Leider mag ich gar keinen Honig, mir ist er viel zu süß.

    Aber für die Bienen habe ich trotzdem sehr viel übrig, brauchen wir sie doch überall in der Landwirtschaft, damit die Blüten bestäubt werden und Früchte tragen können.

    Im Garten lassen wir daher die ersten Blumen immer stehen. Jener Teil der Wiese, wo die Blumen so schön blühen, darf auch so lange ungemäht stehen bleiben, bis alle Blumen verblüht sind.

    lg
    maria

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  2. Toll, dass du weiterdenkst und hinterfragst. Nützt den Bienen eine App, wenn weiter massenhaft Pestizide versprüht werden dürfen?
    Aber immerhin, lasst uns den Stein weiter aushöhlen mit Bio und Blumen - Marias Tipp finde ich sehr gut
    Die ganze sterilen Vorgartenrasen ohne Blumen nutzen den Insekten nämlich leider gar nichts!

    Viele Grüße,
    Marlene

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