Freitag, 15. August 2014

Food Inc - oder: wer seiner Nahrung so begegnet, der kann auch mit Mitmenschen nicht respektvoll umgehen!

Regen, Sommergrippe... Zeit für ne DVD. Also schaue ich mir endlich mal "Food Inc." an. Okay, ich geb´s zu: keine leichte Kost (oha, jetzt wird´s doppeldeutig), aber da ich eh immer mehr über Essensgewohnheiten nachdenke und gerade im absoluten Selbermachfieber bin (nächstes Projekt: ein Solarofen....), irgendwie passend. Und was soll ich sagen: mal wieder ein sehenswerter Film! Vieles von dem, was gezeigt wird, ist richtig erschreckend: Massentierhaltung von Hühnern in dunklen Hallen, Kleinbauern gegen Monsanto und Familien, die lieber 1$ für nen Burger ausgeben als 1,29$ für einen Brokkoli. Vieles kann ich aber gar nicht auf mich beziehen, weil ich solche Supermärkte gar nicht betrete. Ich muss nur die ganze Zeit denken: waaaahnsinnig, diese Amis. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Von hier kommt soooo viel Gutes und sooo viel Scheiß wie Schlachthöfe, in denen die Arbeiter genau so mies behandelt werden, wie die Tiere, die dort ihr Leben lassen. Neben all den Klischees gibt´s aber auch einiges Neues, es lohnt sich, den Film mal an zu sehen.

Kommentare:

  1. Hallo Anne,

    vielen Dank für deinen Bericht über den Film.

    Also ich kenne bei uns auch genug Leute, die ihr Geld lieber für einen Burger als für einen Brokkoli ausgeben.

    Und ich glaube auch nicht, dass es den Tieren, die bei uns industriell gehalten und tranportiert und geschlachtet werden, wesentlich besser geht, als den amerikanischen. Selbst bei den Bio-Tieren habe ich kein gutes Gefühl mehr, die haben halt ein bisschen mehr Platz und werden nicht mit soviel Müll vollgestopft, aber glücklich sind die meisten davon mit Sicherheit auch nicht.

    Ich kann mir solche Filme gerade gar nicht anschauen. Ich denke gerade auch viel über Essensgewohnheiten nach, insbesondere seit ich innerhalb von kurzer Zeit im Fernsehen mehrere Beiträge über Massentierhaltung und Antibiotika im Fleisch etc. gesehen habe. Seither ist mir der Appetit auf Fleisch total vergangen und ich mache mich gerade ein bisschen schlau über die unterschiedlichsten Ernährungsformen.
    Nach unserem Urlaub will ich mal die 30-Tage-Vegan-For-Fit-Challenge angehen. Da freu ich mich schon drauf.

    Auf deinen Solarofen bin ich auch sehr gespannt, du berichtest doch hoffentlich darüber?!

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Das werde ich! Ich sammel gerade die Materialien zusammen - na klar würd ich das gern aus Altmaterialien machen, deswegen dauert´s so seine Zeit. Aber ich berichte :-)

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  2. Hallo Anne!

    Ich kenne diesen Film und er war unter anderem dafür verantwortlich, dass ich meinen Fleischkonsum noch weiter reduziert habe und noch stärker darauf achte, welches Fleisch ich esse.

    lg
    Maria

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  3. ich hab mir auch schon lange auf die liste den film gesetzt, aber genau aus dem grund verschieb ich das immer, weil ich es sicherlich nicht ertragen kann, was ich da zu sehen bekomme. nur mich muss man ja nicht mehr "bekehren"...
    lg sonja

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    1. Die "typischen" Bilder von Massentierhaltung gibt es in dem Film eigentlich nicht... eher von riesigen Schlachthöfen und von betrieben, die Obst und gemüse sortieren, DAS finde ich heftig - damit alles schöööön gleich aussieht. Aber Du hast recht. nur angucken, wenn man sich danach fühlt!

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