Montag, 15. Dezember 2014
Konsum-Enten oder: ein offener Brief zum Mehr-geben-als-nehmen-Adventskalender
Heut wird mein Türchen beim Mehr-geben-als-nehmen-Adventskalender geöffnet: lest mal, was ich mir für Gedanken gemacht hab zum Thema schenken (oder nicht)...
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Man nehme: 1 Portion gesunden Menschenverstand
DAS nenn ich doch mal ein prima Mindesthaltbarkeitsdatum!
Mit diesem Bild wünsch eich Euch heute: frohes Backen!
Mit diesem Bild wünsch eich Euch heute: frohes Backen!
Montag, 24. November 2014
Restlos - Clever kochen mit Resten
Passend zur Europäischen Woche zur Abfallvermeidung habe ich mir gerade ein Buch gekauft: "RESTLOS - Clever kochen mit Resten" von Hildegard Möller. Heute habe ich mich direkt inspirieren lassen, auch weil ich ja diese Woche nochmal verstärkt auf das Aufbrauchen noch vorhandener Lebensmittel und der Verwertung von Resten achten will. Gestern gab es bei uns Kürbisrisotto (übrigens mit "Milchreis", den wir quasi nie essen. Jedenfalls nicht als süße Speise. Der halbe Beutel war noch übrig und jetzt habe ich ihn ins Risotto verkocht, hat super geschmeckt). Vom Risotto ist etwa 1 Portion übrig geblieben, daraus haben wir heute zur Mittagsvesper Arancini gemacht - also kleine Reisbällchen, die in Mehl, Ei und Paniermehl gewendet und dann in heißem Fett ausgebacken werden. Das war Resteverwertung pur, denn das Eigelb zum Wenden war noch vom Plätzchenbacken übrig und die Semmelbrösel mache ich aus Brotresten selbst. Den allerletzten Rest Ei haben wir dann mit den Bröseln und dem Mehl gemischt und auch noch ausgebacken (siehe im Bild rechts). So ist nix übrig geblieben. Einige Bällchen haben wir unpaniert gebacken, das hat auch geschmeckt, aber der Knuspereffekt macht doch was her und die Arancini zerfallen auch nicht so schnell, wenn sie paniert sind. Und die Arancini schmecken auch kalt noch gut, ich kann sie mir toll als Füllung für eine Tortilla oder eine Wrap vorstellen, der als Brotzeit dient.
Samstag, 22. November 2014
Europäische Woche zur Abfallvermeidung: was ich tun kann
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Bild: ewwr.eu |
Freitag, 21. November 2014
Raketenlichter
Ich lasse mich gern auf pinterest inspirieren und bin dort auf diese Dekorationsidee gestoßen. Nun ist der Piraten-Wahlbruder total verliebt in Raketen und das hat mich auf die Idee gebracht, ihm eine Raketenlichterkette zu basteln. Leere Klopapierrollen, ein bißchen Tonpapier, Glitzerstreifen von einer ausgedienten Karnevalsperücke, schwarze Klebefolie und ein bißchen Glitzerpapier zum Sterne ausstanzen: hatte ich alles noch hier zu Haus. Nur die kleine Lichterkette hab ich neu gekauft..
Donnerstag, 6. November 2014
Spisehuste Rub & Stub
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Bild: spisrubogstub.dk |
Dienstag, 4. November 2014
Taufkerze aus Wachsresten
Meine kleine Patentilly wird getauft - und als Patentante habe ich mich für die Taufkerze verantwortlich gefühlt. Da ich weiß, dass die Eltern meine Upcycling- Leidenschaft teilen, habe ich aus Kerzenresten eine Taufkerze selbst gegossen. Seht selbst:
Mittwoch, 22. Oktober 2014
From trash to blog
Christiane von bikelovin hat mich gefragt, ob ich nicht mal mitmachen möchte bei "From trash to blog" - und eigentlich würde ich richtig gern, weil ich die Idee spitze finde. Momentan ist aber viel Arbeit (also die andere Arbeit) und kranksein, deswegen diesmal "nur" der Hinweis: Guckt doch mal rein und lasst Euch inspirieren von den Ideen rund ums Organisieren und Ordnen (für Upcycler seeehr wichtig!).
Dienstag, 7. Oktober 2014
Fühlbuch ohne Schnickschnack
Ich bin der Meinung, dass ein zu viel kleine Kinder überfordert: zu viel Farben, zu viel Plastik (okay das überfordert vielleicht nicht, ist aber ganz bestimmt nicht gesund), zu viel Lärm, zu viel Input im Allgemeinen. Deswegen habe ich meiner kleinen Patentilly jetzt ein Fühlbuch mit ganz viel Knister drin genäht - ganz in weiß. Schuld war eine viel zu lange Gardine, die ich schon ewig mal kürzen wollte. Jetzt hab ich´s getan und die Reste so vernäht, das kleine Beutel entstanden sind. Die habe ich mit verschiedenen Folien gefüllt, damit es schööön unterschiedlich knistert.
Dienstag, 30. September 2014
Geschichten-Steine
Ich habe mich von unserer Herbstspielesammlung inspirieren lassen und die "Story Stones" von Susanne nachgebastelt. Sie hat wunderschöne Serviettentechnik benutzt, ich hab einfach gezeichnet: Traktor, Regen, Fuchs, Musik, Messer, Pirat, Buntstifte,... Jeden Abend darf der Minimonsieur sich drei steine rausfischen und der Papatän dichtet eine Geschichte dazu - das kann der nämlich richtig gut!
Mittwoch, 24. September 2014
Spielideen für den Herbst - ein Gemeinschaftspost
Im Sommer habe ich mit großer Freude beim Gemeinschaftsblogpost von Birgit mitgemacht - und danach die Idee gehabt, doch auch weiterhin Spielideen zu sammeln. Jetzt bin ich also dran, Euch Spielideen für den Herbst vor zu stellen - und ich freu mich riesig, dass wieder so viele Bloggerinnen mitmachen.
Der Herbst ist anscheinend eher eine Bastelzeit, einige der Einsendungen sind also keine reinen Spielideen, sondern eben Basteleien, aber zusammen mit den Kindern wie die Laterne aus Milchkarton oder Blätterdruck. Aber auch die Spielzeit kommt nicht zu kurz: ob drinnen beim Puzzeln oder Geschichten erzählen oder draußen beim Schätze suchen oder Blätter sammeln. Viel Spaß mit den Ideen:
Der Herbst ist anscheinend eher eine Bastelzeit, einige der Einsendungen sind also keine reinen Spielideen, sondern eben Basteleien, aber zusammen mit den Kindern wie die Laterne aus Milchkarton oder Blätterdruck. Aber auch die Spielzeit kommt nicht zu kurz: ob drinnen beim Puzzeln oder Geschichten erzählen oder draußen beim Schätze suchen oder Blätter sammeln. Viel Spaß mit den Ideen:
Donnerstag, 18. September 2014
Parallelwelt
Christiane von bikelovin hat mich eingeladen, mich in ihrem Poesiealbum zu verewigen. Ich habe mich riesig über diese Ehre gefreut. Gestern kam ein dickes Paket, dem man angesehen hat, dass es schon oft freudig in Empfang genommen wurde und auch genau so oft wieder mit den besten Grüßen verschickt wurde. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, womit ich meine Doppelseite wohl füllen würde - beim Durchblättern sind die Ideen dann gesprudelt und ich habe viele kleine Schätze, die ich so hier und da rumliegen hab, vor gekramt. Einige haben genau auf diesen Tag gewartet und wollten förmlich eingeklebt werden. Es hat unendlich Spaß gemacht, mich in diesem Buch vor zu stellen verbunden mit guten Wünschen und Gedanken für Christiane und die nachfolgenden Blogger, die noch in den Genuss kommen werden.
Der allergrößte Spaß war dabei für mich, andere Blogger auf diese Weise kennen zu lernen und ich bewundere Christiane sehr für diese Idee, eine Parallelwelt zu schaffen, in der wir uns so viel persönlicher zeigen können. Es ist einfach was anderes, "nur" Fotos zu machen und zu posten oder in Echt etwas an fassen zu können und jemanden so haptisch kennen zu lernen.
Ich habe das Päckchen jetzt an Sabine von herzfrisch weiter geschickt und schicke ihr jetzt auf diesem Weg schon mal herzliche Grüße und wünsche viiiiel Spaß.
Und so sah´s bei mir aus, als ich das Album bearbeitet habe:
Der allergrößte Spaß war dabei für mich, andere Blogger auf diese Weise kennen zu lernen und ich bewundere Christiane sehr für diese Idee, eine Parallelwelt zu schaffen, in der wir uns so viel persönlicher zeigen können. Es ist einfach was anderes, "nur" Fotos zu machen und zu posten oder in Echt etwas an fassen zu können und jemanden so haptisch kennen zu lernen.
Ich habe das Päckchen jetzt an Sabine von herzfrisch weiter geschickt und schicke ihr jetzt auf diesem Weg schon mal herzliche Grüße und wünsche viiiiel Spaß.
Und so sah´s bei mir aus, als ich das Album bearbeitet habe:
Mittwoch, 17. September 2014
3-2-1-getauscht
Angekündigt hatte ich es ja schon - jetzt haben wir es getan: eine Klamottentauschparty. Es war herrlich. Ich hatte noch ziemlich viel Zeug aus meinem "vorherigen" Leben - sprich: aus meiner Berufszeit bzw. aus meiner Vor-Mama-Zeit. Alle Teile sind noch gut aber passen mir eben nicht mehr oder gefallen mir schlicht nicht mehr. Zum Wegschmeißen viel zu schade und auch zum Umnähen noch nicht reif, denn vielleicht gibt es sie ja doch: die Frau, die genau dieses Teil haben will. Also habe ich mit der lieben Frau MARY eine Tauschparty organisiert: 7 Frauen, lauter Klamotten und das ein oder andere Gläschen Sekt. Wir haben vorher festgelegt, dass diejenige, der ein Teil gefällt in der Runde rumfragt und sollte auch noch eine andere das Stück begehren, stimmen sich die beiden ab (eine Woche Du, die andere Woche ich oder: beim nächsten Mal tauschen wir es dann weiter) - und tatsächlich gab es genau bei einem Stück diesen Fall! Alles andere wurde anprobiert und von den anderen begutachtet und bewertet, beworben, begeistert aufgenommen. Kurz: es war eine herzliche und fröhliche Atmosphäre fernab von Wühltisch und schamhaften in-der-Umkleide-verstecken. Dazu gab´s Tipps und Geschichten zu den einzelnen Stücken ("In der Jacke hab ich geheiratet!" oder "Das hab ich vom Flohmarkt in Amsterdam.... haaach, das war schön da!" oder: "Da musst Du `ne Leggings drunterziehen, das rutscht manchmal hoch."). Die meist gestellte Frage: "Warum willst Du DAS denn nicht mehr haben, das ist doch noch voll gut?!"
Ich bin mit 17 Shirts, 2 Pullis, 1 Kleid, 1 Hose und 1 Gürtel nach Hause gegangen. Alles, was übrig geblieben ist, hat eine der Mädels mitgenommen - sie arbeitet mit Flüchtlingen und freut sich über so hochwertige Kleiderspenden. Und wir freuen uns, das alle Teile eine neue Bestimmung und eine neue Trägerin gefunden haben.
Ich möchte mit diesem Bericht animieren zum Nachmachen: tut Euch mit Freundinnen zusammen und tauscht Eure Klamotten - es lohnt sich für alle! Ich habe von der Idee auch zuerst auf einem Blog gelesen, den ich nicht mehr finde. Dann kam MARY und schlug mir das Gleiche vor. Und da ich wiederverwerten statt wegschmeißen möchte, war das die perfekte Art, Klamotten los zu werden und das ein oder andere Stück (kostenlos!!) neu zu kriegen.
Ich bin mit 17 Shirts, 2 Pullis, 1 Kleid, 1 Hose und 1 Gürtel nach Hause gegangen. Alles, was übrig geblieben ist, hat eine der Mädels mitgenommen - sie arbeitet mit Flüchtlingen und freut sich über so hochwertige Kleiderspenden. Und wir freuen uns, das alle Teile eine neue Bestimmung und eine neue Trägerin gefunden haben.
Ich möchte mit diesem Bericht animieren zum Nachmachen: tut Euch mit Freundinnen zusammen und tauscht Eure Klamotten - es lohnt sich für alle! Ich habe von der Idee auch zuerst auf einem Blog gelesen, den ich nicht mehr finde. Dann kam MARY und schlug mir das Gleiche vor. Und da ich wiederverwerten statt wegschmeißen möchte, war das die perfekte Art, Klamotten los zu werden und das ein oder andere Stück (kostenlos!!) neu zu kriegen.
Dienstag, 16. September 2014
Kunst für´s Klo
Wir haben ein Kunstklo. Mit wechselnden Ausstellungen. Jetzt mal ehrlich: kein Raum der Wohnung wird von Gästen so genau unter die Lupe genommen, wie das Gästeklo. Da hat man Zeit, sich um zu sehen und ist allein, um auch mal genauer hin zu schauen. Für uns Innenarchitekten ist das ganz wichtig: ich entwerfe nicht nur einen Nebenraum sondern DEN repräsentativen Raum schlechthin.
Deswegen gibt´s bei uns auf dem WC immer was zu sehen. Aktuell das Tryptichon "3 Jungs und Dampfmaschine mit Orange" - eine Zusammenarbeit vom Minimonsieur, dem Lieblingswahlgeschwister und einem kleinen Besuchskind (fast 3, 3 1/2 und 2 1/4 Jahre alt). Material: alte Einlegepappen und Wasserfarben. Zuerst wurde auf Papier gemalt, das hat aber zu unerwünschten Effekten (und in Folge) Tränen geführt ("Oh, toll, Du hast ein Loch gemalt."). Also, feste Pappen, die mal als Verstärkung in neu gekaufter Bettwäsche lagen, vor gekramt und schon waren alle selig. Und ich freue mich über so einzigartige Kunst auf dem Klo.
Deswegen gibt´s bei uns auf dem WC immer was zu sehen. Aktuell das Tryptichon "3 Jungs und Dampfmaschine mit Orange" - eine Zusammenarbeit vom Minimonsieur, dem Lieblingswahlgeschwister und einem kleinen Besuchskind (fast 3, 3 1/2 und 2 1/4 Jahre alt). Material: alte Einlegepappen und Wasserfarben. Zuerst wurde auf Papier gemalt, das hat aber zu unerwünschten Effekten (und in Folge) Tränen geführt ("Oh, toll, Du hast ein Loch gemalt."). Also, feste Pappen, die mal als Verstärkung in neu gekaufter Bettwäsche lagen, vor gekramt und schon waren alle selig. Und ich freue mich über so einzigartige Kunst auf dem Klo.
Freitag, 12. September 2014
Samstag, 6. September 2014
"Tag für eine bessere Welt!
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Bild: fuereinebesserwelt.info |
Donnerstag, 4. September 2014
Spenden statt selberhaben
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Bild_ GSE e.V. |
Anlässlich meines Bloggeburtstages hat Christiane einen meiner verkehrtrummen Röcke gewonnen. Statt des Rocks, den sie wahrscheinlich eh nur "schonen" würde (das kenn ich, ich hab ein "gutes" Geschirr, das steht meistens im Schrank, damit es nicht kaputt geht), hat sie sich gewünscht, dass ich das Porto für die Zusendung des Rocks spende. Diesem Wunsch komme ich gern nach - und ich habe aufgestockt und insgesamt 50€ an die GSE e.V. zur Finanzierung eines Bildungsprojekts an Schulen gespendet. Kindern werden darin die globalen Zusammenhänge erklärt: wenn ich hier ein Shirt für 3€ kaufe, wer hat das genäht und kann derjenige sich von dem Lohn auch etwas zu essen und an zu ziehen kaufen?
Vielen Dank Christiane, für diesen tollen Wunsch und die nachhaltige Idee, lieber zu spenden, als zu besitzen!Mittwoch, 3. September 2014
Frei-Cycle 2014
Ich FREU MICH schon so: übernächstes Wochenende ist wieder Frei-Cycle - und ich verfolge die Aussteller-Vorstellungen bei facebook und bin meeeega-gespannt, was sich mir alles bieten wird. Einige der Aussteller kenn ich ja inzwischen schon, andere noch nicht "persönlich". Und damit die Vorfreude komplett ist, hab ich heute von Lisa, die die Messe veranstaltet, eine Pressemappe mit Infos und - tadaaaa - Freikarten bekommen. Die möchte ich na klar gern an euch weiter geben. Wer also Lust hat, auch zur Messe zu kommen und vielleicht sogar einen Kaffee mit mir zu trinken, schreibe mir gern - ich freu mich auf neue Gesichter und neue Geschichten. Seid herzlich eingeladen, 6 Karten gibt´s noch!
Dienstag, 2. September 2014
Radfahren mit Kindersitz ODER Gepäck, das ist hier die Frage!
Jeder, der einen Fahrradsitz für´s Kind hat, kennt das Problem: wohin mit dem Gepäck? Und ich rede jetzt hier nicht von Zelten und Überlebensausrüstung sondern vom alltäglichen Krimskrams wie Trinkflasche, Snack, Regenjacke oder Schlüssel. Klar, ich könnte mir einen Rucksack aufsetzen - dann ist aber kein platz mehr für´s Kind. Einen Korb kann ich vorn am Lenker auch nicht befestigen, da ist zuviel Kabelkram. Also hab ich nach Gepäcktaschen gesucht, die zusätzlich zum Sitz zu befestigen sind... es gibt eine Firma in den Niederlanden, die anscheinend welche produzieren, aber keinen Laden bei uns in der Nähe, um sie sich mal an zu sehen. Also? Na klar: selber machen. ich habe vor einem Jahr eine alte LKW-Plane geschenkt bekommen, daraus habe ich uns jetzt eine passende Gepäcktasche genäht - wobei ich (wieder) feststellen musste: fieses Material. Aber: es hält UND ist stabil und wasserabweisend. Ob ich das Patent wohl an freitag verkaufen sollte?
Sonntag, 31. August 2014
Verkehrter Genuss aus Fallobst
Auf einem der bevorzugten Spielplätze des Minimonsieur steht ein Apfelbaum. Na klar essen wir immer Äpfel, wenn wir da spielen: schön gucken, welcher gut aussieht und ob da Wurmlöcher oder Faulstellen dran sind. Nix zu sehen? Dann: Guten Appetit. Ich kenne die Sorte nicht, aber die Äpfel sind herrlich: etwas säuerlich, schön festes Fleisch, lecker saftig. Diesmal haben wir eine ganze Tüte voll Fallobst gesammelt und: zu Kuchen verbacken. Das Rezept schicke ich zum SundaySweettreat von Kerstin - dort gibt´s bestimmt noch Anregungen für die nächsten mundräuberischen Aktivitäten...
Freitag, 29. August 2014
Upcycling-Hochzeit
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Bild: Sven Weerda |
Montag, 25. August 2014
Schulbus auf Füßen
Der Minimonsieur kommt in den Kindergarten - Wahnsinn! Da stolpere ich über eine Idee, die erfolgreich bereits in Hannover und anderen Städten umgesetzt wird: der "Schulbus auf Füßen": Eltern und die Schule tun sich zusammen und bieten an, Kinder auf ihrem Schulweg zu begleiten - zu Fuß und auf vorher festgelegten Routen. Ich finde die Idee genial, hab ich mich doch schon öfter geärgert, dass so viele Mamis bei uns im Dorf sich morgens und mittags ins Auto setzen um die Kinder zur Schule/ zum Kindergarten zu bringen und wieder ab zu holen. Keine Frage: muss ich mich eh ins Auto setzen, weil ich zur Arbeit muss, dann kann ich das Kind auch direkt absetzen. Ansonsten, sein wir doch mal ehrlich, hat hier keiner mehr als ´nen Kilometer zu gehen. Allein in unserer Straße wohnen 5 Kinder, die in den gleichen Kindergarten gehen und 3 im gleichen Schulalter - das sollte doch machbar sein. Wobei die Zeiten im Kindergarten na klar noch flexibler sind. Aber die Argumente sind einfach unschlagbar: die Kinder lernen, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen, kommen ausgeglichener in der Schule/ im Kindergarten an, machen Erfahrungen mit Jahreszeiten und Witterungen, Eltern werden entlastet und sparen Zeit, es fördert die Gemeinschaft und die Kommunikation nicht nur unter den Kindern sondern auch unter den Eltern. Jetzt grooven wir uns erst mal ein im Kindergarten und dann werde ich "wir gehen zusammen zum Kindergarten" mal in die Wege leiten (passende Beschreibung in diesem Fall!).
Sonntag, 24. August 2014
"Bern tischt auf"
Samstag nachmittag in der Hauptstadt (der Schweiz): feines Flanieren in den Gassen der Stadt, Trubel auf den Plätzen und mittendrin: ein Gratismenü. Zubereitet auf Initiative von foodwaste Schweiz um aufmerksam zu machen auf Lebensmittelverschwendung. Ich schlendere durch die Stände und lasse es mir schmecken. Im Anschluss gibt es einen Workshop, der kreativ aufzeigt, wie wir alle (noch besser) Lebensmittel verwenden können, ohne unnötig Abfall entstehen zu lassen. Denn: jeder sagt immer" Die Verschwendung, das ist doch in den großen Gastronomiebetrieben und bei den Supermärkten. Da kann ich doch nichts gegen machen!". ABER: 45% der weggeworfenen Lebensmitteln fallen in Privathaushalten an (ich nehme mal an, dass sich das Verhalten in der Schweiz nicht wesentlich unterscheidet vom Deutschen). Denn, und das lerne auch ich: unter Lebensmittelverschwendung versteht man auch das Wegschmeißen von z.B. Apfelschale oder dem Brokkolistrunk, von dem ja viele glauben, der sei nicht essbar. Ich habe mich schlau gemacht und herausgefunden, dass man sogar aus Kohlrabischale und -blättern eine leckere Suppe kochen kann. Dieser Markt der Möglichkeiten war eine tolle Inspiration und ziehe meinen Hut vor dem Engagement der Ehrenamtler. Ein paar Impressionen:
Mittwoch, 20. August 2014
Ich will eine Umarmung!
Ach, Köln, meine Liebe! Da geht was: ob Repair-Café, Möbeldesign oder Mitmachgarten, in Köln geht einiges, wenn es um Upcycling und Müllvermeidung geht. Zwei junge Start-Up-Unternehmer wollen jetzt ein Upcycling-Café gründen: eingerichtet mit upgecycelten Möbeln und mit viel Wert auf biologischen Produkten. Das klingt so super, dass ich sie unterstütze, schließlich krieg ich sogar was für mein Geld: nicht nur ein Geschenk sondern auch eine Umarmung. da sag ich doch nicht nein, es gibt eh zuwenig Liebe auf der Welt!
"Kinder brauchen kein Spielzeug...
... sie brauchen Zeug zum Spielen." Was Jesper Juul da sagt, trifft zu. Kennt Ihr diese überladenen Kinderzimmer, die gar kein Spielzeug mehr fassen können, so das auch noch im Wohnzimmer und im Rest der Wohnung Quietschbuntes herumfliegt? Dazu eine wahre Begebenheit:
Dienstag, 19. August 2014
Christianes kleine Konsumkritik
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Bild: Christiane Sever |
Montag, 18. August 2014
Wie im wahren Leben
Postkarten und Fotoerinnerungsupcycling: wir hängen Postkarten und Fotos von unterwegs im Kinderzimmer als Deko auf - der Minimonsieur liebt zum Beispiel Bagger, da kam das Foto von der Baustelle, die wir während unseres Besuch bei den Großeltern gesehen haben, goldrichtig. Und die Tierkarten wurden um Bilder aus Zoo- und Bauernhofbesuchen ergänzt und schwupps hat man was zum Gucken und Plaudern... Zusammen mit Selbstgemaltem, Geschenktem und Altem gibt das eine richtig spannende Wand!
Freitag, 15. August 2014
Food Inc - oder: wer seiner Nahrung so begegnet, der kann auch mit Mitmenschen nicht respektvoll umgehen!
Regen, Sommergrippe... Zeit für ne DVD. Also schaue ich mir endlich mal "Food Inc." an. Okay, ich geb´s zu: keine leichte Kost (oha, jetzt wird´s doppeldeutig), aber da ich eh immer mehr über Essensgewohnheiten nachdenke und gerade im absoluten Selbermachfieber bin (nächstes Projekt: ein Solarofen....), irgendwie passend. Und was soll ich sagen: mal wieder ein sehenswerter Film! Vieles von dem, was gezeigt wird, ist richtig erschreckend: Massentierhaltung von Hühnern in dunklen Hallen, Kleinbauern gegen Monsanto und Familien, die lieber 1$ für nen Burger ausgeben als 1,29$ für einen Brokkoli. Vieles kann ich aber gar nicht auf mich beziehen, weil ich solche Supermärkte gar nicht betrete. Ich muss nur die ganze Zeit denken: waaaahnsinnig, diese Amis. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Von hier kommt soooo viel Gutes und sooo viel Scheiß wie Schlachthöfe, in denen die Arbeiter genau so mies behandelt werden, wie die Tiere, die dort ihr Leben lassen. Neben all den Klischees gibt´s aber auch einiges Neues, es lohnt sich, den Film mal an zu sehen.
Donnerstag, 14. August 2014
Leben im Überfluss
Dieser Sommer! Ich kann gar nicht soviel Kochen und Backen, wie hier die tollsten Lebensmittel zur Verfügung stehen. Jeden Morgen essen wir oberleckere Brombeeren in unser Müsli - die schräg gegenüber an einem Strauch wachsen, den niemand aberntet. Und bei mundraub findet man ja auch noch Tipps für kostenlose Genüsse. Im Dorf habe ich gestern 3Kilo Zwetschgen (von der leckeren, alten Sorte) für 2€ bekommen! Ist doch Wahnsinn, dass es so gesunde Leckereien völlig kostenlos und zudem bio gibt. Ich schwelge also gerade in Brombeer-Schmand-Kuchen, Zwetschgenmus und -kuchen, frischen Mirabellen und Tooooomaten! Gerade bin ich dabei, mir einen Solarofen zu basteln, damit ich das Obst für den Winter dörren kann... wie spannend!
Montag, 11. August 2014
Plastikfreie Zähne
So sieht das gerade aus in unserem Badezimmer: ich hatte für alle Holzzahnbürsten von ecobamboo bestellt - die Herren des Hauses haben es ausprobiert und rundheraus abgelehnt. Ich wollt mich mit meinem ersten Würgereiz anlegen und hab einfach mal weiter gemacht - und siehe da, es ist gar nicht mehr so schlimm. Das zeigt mir doch, dass auch Zähneputzen, wie so vieles im Leben, reine Gewohnheitssache ist. Zuerst fühlt sich das Holz ganz schön sperrig an, nach ein paar Mal benutzen wird es aber ganz glatt und man merkt keinen Unterschied mehr. Dafür sind die Borsten schön geschwungen (allerdings sind bei Minimonsieurs Bürstenkopf direkt 2 Borsten ausgefallen bzw. ihm zwischen den Zähnen hängen geblieben, das war nicht so fein). Also, ich steige um, vielleicht krieg ich die Herrn ja auch mal dazu und trau mich dann auch noch an selbstgemachte Zahnpasta?
Freitag, 8. August 2014
Terracycle: recycelt, was das Zeug hält
Ups, was steht denn da eigentlich auf der Zahnpastatube? Und das Zeichen sieht auch spannend aus. Also: ab ins Netz zu terracycle, die aus Abfällen, die sonst nicht recycelt werden, neue Produkte erstellen. Gut, das klingt gut. Und ist auf jeden Fall ein Ansatz. Besser wäre es doch aber, diese Abfälle erst gar nicht her zu stellen, oder? Beim Plasticfree July, an dem ich zwar nicht aktiv teil genommen habe, aber bei diversen Blogs mit gelesen hab, kommen doch immer mehr Ideen, plastikfrei zu leben. Ich gebe es zu, ich sträube mich noch etwas gegen selbst gemachte Zahnpasta, aber ausprobieren will ich das auf jeden Fall mal. Denn bei der Mundhygiene gibt´s echt nen Haufen Plastik... Mehr dazu demnächst....
Mittwoch, 6. August 2014
"Intelligente Verschwendung"
Lange nichts gehört, dafür heute mit einer Offenbarung!
Ich bin fröhliche Stadtbibliotheksnutzerin und muss hier als erstes mal ein Lob an "meine" Bibliothek aussprechen: als ich neulich vom Buch "Intelligente Verschwendung - The Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft" von Michael Braungart und William McDonough hörte, hab ich natürlich sofort geguckt, ob es das zu leihen gibt. Gab es nicht. Also habe ich den Titel vorgeschlagen und keine 2 Wochen später kam die Nachricht, dass das Buch jetzt aus zu leihen sei! Das finde ich wirklich Service.
Aber jetzt zum Wesentlichen: der Offenbarung!
Ich bin fröhliche Stadtbibliotheksnutzerin und muss hier als erstes mal ein Lob an "meine" Bibliothek aussprechen: als ich neulich vom Buch "Intelligente Verschwendung - The Upcycle: Auf dem Weg in eine neue Überflussgesellschaft" von Michael Braungart und William McDonough hörte, hab ich natürlich sofort geguckt, ob es das zu leihen gibt. Gab es nicht. Also habe ich den Titel vorgeschlagen und keine 2 Wochen später kam die Nachricht, dass das Buch jetzt aus zu leihen sei! Das finde ich wirklich Service.
Aber jetzt zum Wesentlichen: der Offenbarung!
Samstag, 26. Juli 2014
1 Jahr Re:BeLLion und Gewinne dazu
In den letzten Wochen ist es hier ruhig geworden, das geb ich zu. Re:BeLLe ist meine Herzenssache, ich habe auch noch einen "echten" Job und der fordert gerade Zeit. Dennoch gibt´s na klar HEUTE einen Post, denn - Trommerwirbel! Randale! Ausrasten! Yippieh! : Re:BeLLe wird 1 Jahr alt! Als ich vor einem Jahr diesen Blog angefangen habe, da ging es mir vor allem um eine Ideensammlung der Dinge, die so in meinem Alltag passieren - ins Besondere mit Kind. Wenn ich jetzt meine Beiträge aus dem letzten Jahr lese, stelle ich fest, dass sich die inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen wie "Plastikfrei leben", "Konsumruhe" und "Ökologischer Lebenswandel" und dadurch auch mein Bewusstsein verändert hat. Ich stöbere gern in anderen Blogs - einer, der mir schnell unverzichtbar geworden ist, ist Marias Blog widerstandistzweckmäßig. Aber auch auf Kreativblogs finde ich immer wieder Ideen, die es sich lohnt, nach zu machen und in mein Leben zu integrieren. Freunde und Familie lesen meinen Blog und sogar mein Papa hat seinen Fleischkonsum reduziert - das rührt mich besonders, zumal viel von meinem ökologischen Bewusstsein in meiner Kindheit geprägt wurde. Immer wieder bekomme ich Mails mit Ideen und Anstößen... Euch allen: Danke dafür. Ihr habt Re:BeLLes erstes Lebensjahr bereichert!
So, genug geredet, das Buffet ist eröffnet! Heute bekomme ich mal keine Geschenke, sondern ich verlose welche - wenn Ihr mir dafür sagt, was Ihr heute schon Gutes getan habt: habt Ihr etwas upgecycelt oder umgenutzt, habt Ihr einen tolle, plastikfreie Alternative für ein Haushaltsgerät aufgetan, einen Tip für einen Film oder Videobeitrag im Netz zum Thema, eine Spielidee für ein Kinderspielzeug mit Mehrwert.... Einfach alles, was im Sinne der Müllvermeidung und Verbesserung des Lebenswerts steht, zählt. Ich bin gespannt!
Schreibt einen Kommentar, verlinkt zu Euren Blogs, postet etwas auf Re.BeLLes Facebookseite oder schickt mir eine Mail.
Unter allen Einsendern verlose ich:
1 Set upgecyceltes Altglas (1 Karaffe und 2 Becher dazu)
1 Upcycling-Spielhose (Größe 98/ 1049 mit Lederflicken und Bauchbündchen)
1 Freikarte zur Frei-Cycle 2014
1 Buch "Alles aus Holzpaletten" von Chris Gleason
1 Rock "Upside-Down" aus Deiner alten Jeans, ganz speziell nur für Dich!
"Einsendeschluss" ist der 28.07.2014, 00Uhr. Schreibt mir dazu, welcher Gewinn Euch der Liebste wäre.
Und jetzt: Prost! Feierei muss auch sein....
So, genug geredet, das Buffet ist eröffnet! Heute bekomme ich mal keine Geschenke, sondern ich verlose welche - wenn Ihr mir dafür sagt, was Ihr heute schon Gutes getan habt: habt Ihr etwas upgecycelt oder umgenutzt, habt Ihr einen tolle, plastikfreie Alternative für ein Haushaltsgerät aufgetan, einen Tip für einen Film oder Videobeitrag im Netz zum Thema, eine Spielidee für ein Kinderspielzeug mit Mehrwert.... Einfach alles, was im Sinne der Müllvermeidung und Verbesserung des Lebenswerts steht, zählt. Ich bin gespannt!
Schreibt einen Kommentar, verlinkt zu Euren Blogs, postet etwas auf Re.BeLLes Facebookseite oder schickt mir eine Mail.
Unter allen Einsendern verlose ich:
1 Set upgecyceltes Altglas (1 Karaffe und 2 Becher dazu)
1 Upcycling-Spielhose (Größe 98/ 1049 mit Lederflicken und Bauchbündchen)
1 Freikarte zur Frei-Cycle 2014
1 Buch "Alles aus Holzpaletten" von Chris Gleason
1 Rock "Upside-Down" aus Deiner alten Jeans, ganz speziell nur für Dich!
"Einsendeschluss" ist der 28.07.2014, 00Uhr. Schreibt mir dazu, welcher Gewinn Euch der Liebste wäre.
Und jetzt: Prost! Feierei muss auch sein....
Montag, 7. Juli 2014
Wie stellen wir uns die Gesellschaft von morgen vor?
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Bild: utopival.org |
Samstag, 5. Juli 2014
Kuschelecke aus Paletten
Meine kleine Paten-Tilly besucht und mich gefreut, dass sich diese wunderschöne Kuschelecke auf Paletten in ihrem Zimmer befindet... musste ich einfach mit Euch teilen!
Freitag, 4. Juli 2014
Upcycling-Schoki?
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Bild: Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH |
Donnerstag, 3. Juli 2014
Plastik Bag Free Day
Heute: keine Plastiktüten! Heut ist Plastiktütenfreier Tag weltweit. Passt ja in den plastikfreien Juli :-)
Mittwoch, 2. Juli 2014
Ferienzeit = Spielzeit - ein gemeinsamer Blogpost vom Fräulein im Glück
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Bild: Fräulein Glück |
Dienstag, 1. Juli 2014
Umärmelung im Schlaf
Sieht fein aus, diese gemütliche (Schlafanzug-) Hose. Ist tatsächlich ein Abfallprodukt! Bei einer meiner Sommerblusen haben sich im Lauf der Zeit Flecken unter den Armen gebildet, also habe ich die Ärmel abgeschnitten und die Bluse zu einem Top umgenäht. Und dann lagen da diese Ärmel, die ja auch noch gut waren... schwupps zusammengenäht und mit Bündchen versehen und los geht´s... für eine hauchzarte Umärmelung im Schlaf... oder für den Sommermorgen... und für den Creadienstag....
Sonntag, 29. Juni 2014
Platz ist in der kleinsten Regenrinne
Beim Morgenspaziergang entdeckt: eine Regenrinne, geschickt platziert auf einem Vorsprung bietet kleinen Erdbeerpflänzchen Raum. Mag ich, solche Fundstücke.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Luftpolsterumschläge - jetzt tatsächlich selbst gemacht
Angedroht habe ich es ja bereits, jetzt habe ich es wahr gemacht: ich habe einen Luftpolsterumschlag selbst gebastelt. Nachdem ich mich über Utes Post (hui, das ist aber doppeldeutig auf einem Blog...) gefreut habe, war es jetzt an der Zeit, selbst tätig zu werden. Ich bin Patentante geworden!!!! - und da ich mich über jeden neuen Erdenbürger freuen kann, als wär ich selbst noch ein Kind ("Wer sich über ein Kind freut, freut sich über das Leben"), habe ich mich voller Enthusiasmus an eine kleine Grußkarte inkl. Umschlag und Inhalt gemacht. Es ging wirklich fix und dank Adressaufkleber hat die Post auch nichts zu beanstanden gehabt....
Dienstag, 24. Juni 2014
Bewegungsspiel aus Altholz
Wie Ihr wisst, liebe ich einfaches Spielzeug aus Gegenständen, die eigentlich keine Verwendung mehr haben. Ich hole mir Inspiration in Kaufhäusern oder im Onlinehandel und freue mich jedes Mal diebisch, wenn ich etwas selber bauen kann und kein Geld für etwas ausgeben muss, was sicherlich nach einiger Zeit im Keller stehen wird. So, genug kritisiert, zum erfreulichen Teil: für die Koordination und die Geschicklichkeit gibt es viele Möglichkeiten, eine Art Wippe zu bauen - für Krabbelkinder reichen 2 Hoola-Hoop-Reifen, in die ein Stück Isomatte gelegt wird, größere Kinder freuen sich auch über eine Abenteuervariante im Baum. Wir haben ein tolles, halbrundes Stück Holz gefunden und einfach den Verschnitt einer Küchenarbeitsfläche drauf gelegt. Zum Wippen oder Drüberlaufen und dann Runterspringen ideal - und ein Spielzeug, was lange Freude bereitet.
Montag, 23. Juni 2014
Das ganz große Glück
Urlaub ist vorbei - und es ging auch fast gut, das Handy und das Notebook ausgeschaltet zu lassen.
Dafür haben wir uns an den kleinen Dingen des Lebens gefreut und Kraft getankt. Seht selbst:
Dafür haben wir uns an den kleinen Dingen des Lebens gefreut und Kraft getankt. Seht selbst:
Freitag, 6. Juni 2014
So viel Zeit muss sein
Freizeit kann man nicht herunterladen - deswegen genieße ich ab sofort 3 Wochen ohne Computer und Mobiltelefon und mache: URLAUB!
Dienstag, 3. Juni 2014
Gib Gummi-Schuhe - DENKSTE!
Rutsch-Auto-Fahren = Schuhe hin! Ja, wir haben auch diese praktischen Überzieh-Verhüterli für Schuhe - aber das Kind ist groß und steigt auch schon mal gern selbst auf seinen roten Flitzer. Also: Schuhe hin. Glücklicherweise nicht ganz. Nur das Oberleder abgeschürft, die untere Haut aus Textil war noch ganz. Also habe ich mich an das praktische Naturkautschuk erinnert, was meine Mama immer als Sohle für ihre gefilzten Schuhe nimmt und habe mit flüssigem Gummi Kappen auf die Schuhe gepinselt (so ähnlich wie bei den beliebten amerikanischen Sneakern, die jeder kennt). Eine ganze Woche lang gefreut - dann war am ersten Schuh die Kappe ab. Das Kautschuk hat sich nicht wirklich mit den Schuhen verbunden und sobald es dem Härtetest (Rutsch-Auto, was sonst) ausgesetzt war, hat es sich gelöst. Mist. Hat einer von Euch eine Idee, wie ich die Schuhe wenigstens über den Sommer retten kann? Was tut Ihr bei löchrigen (Kinder-) Schuhen?
Montag, 2. Juni 2014
Reparatur-Café - jetzt auch in meiner Nähe
Yieha! Endlich gibt es auch in Freiburg ein Reparatur-Café! ich finde die Idee, Dinge selbst zu reparieren, grandios: Sobald man selbst mal Hand angelegt hat, kann man den wert von Handarbeit wieder viel mehr schätzen - und vielleicht die nächste Rechnung von etwas, was man nicht selbst reparieren kann, auch besser verstehen. In den mittlerweile weltweiten repair-Cafés steht immer jemand mit Tips und Tricks und einem Lötkolben zur Verfügung und gibt Hilfe zur Selbsthilfe- das nämlich ist die Idee dahinter: man gibt sein defektes Gerät nicht ab und bekommt es repariert zurück, sondern kann es unter Anleitung selbst reparieren. So beschreibt es auch schon Wolfgang M. Heckl in seinem Buch: "Die Kultur der Reparatur"
http://repaircafe.org/de/
http://repaircafe.org/de/
Donnerstag, 29. Mai 2014
Reich beschenkt von der Natur und ein DIY-Gerät obendrauf
Ja, wo isse denn? Ach, da, oben, im Kirschbaum. Nachdem wir heute im Garten aufgeräumt haben (Kohlrabistrünke entfernt, die den Schnecken zum Opfer gefallen sind, Unkraut gejätet, Salat gepflanzt,...) hat uns der Kirschbaum, der auf dem Grundstück steht angelacht mit roten, saftigen Früchten. Kurz darauf waren wir um 3 10l-Eimer Kirschen reicher - was für ein wunderbares Geschenk der Natur! Kleine, supersüße Früchte - ich wusste gar nicht dass es um diese Jahreszeit schon so leckere Kirschen gibt. Was tun damit? Na klar, essen und Kirschkuchen backen. Um die Kirschen zu entsteinen, hat der Papatän sich fix im Netz informiert und uns einen Entsteiner selbst gebastelt. Wie? Seht her:
Dienstag, 27. Mai 2014
Was macht das Fahrrad in der Dusche?
Nicht (!) duschen. Für den Upcyclingdienstag stell ich Euch heute ein kleines, feines und ganz schnelles DIY-Upcyclingprojekt vor. Kennt Ihr das: in der Dusche stehen lauter Shampooflaschen und Seifenspender rum, beim saubermachen (ja, wir ziehen nach jedem Duschen die Wände ab, wir haben fieses Kalkwasser) fällt immer alles um und sobald eine Flasche etwas leerer ist, muss man sie auf den Kopf stellen, damit man gut an die Reste dran kommt. Also habe ich fix aus einem alten Fahrradschlauch (auch so ein geniales und dankbares Upcyclingmaterial - dieser Post ist heute Christiane vom Blog bikelovin gewidmet, die letzten Dienstag ein wirklich tolles Aufräumdingsklemmteil aus Schlauch gezeigt hat!) einen kleinen Duschordner gefertigt: einfach den Schlauch aufschneiden, an einigen Stellen schlitzen und die Flaschen und Behältnisse einstecken. Vorteil: sie können direkt mit dem Kopf nach unten reingesteckt werden, so dass alle Flüssigkeiten schnell aus der Öffnung kommen. Wichtig: Schlitz nicht zu groß schneiden, sonst fallen die Flaschen durch. Und Schlauch ist echt seeeeehr dehnbar, der Schlitz darf fast schon ein bißchen zu klein sein. Jetzt noch fix an die Duschstange gehängt.... Nix genäht, nix geklebt -so lieb ich Upcycling!
Donnerstag, 22. Mai 2014
Gemüsefond aus Resten
In einer Woche fallen bei uns ganz schön viele Gemüseabfälle an: Möhrenschalen, der Strunk vom Fenchel, Paprikastiele, leicht welke Teile von Lauchzwiebeln,... Ich habe all diese Reste in der letzten Woche mal nicht weggeschmissen sondern in einem Weckglas gesammelt - inspiriert von den vielen Berichten über wastecooking und Lebensmittelverschwendung, über die ich hier ja auch schon geschrieben hab. Ein Satz von Michael Schiefer ist mir hängen geblieben: "Aus Gemüseresten kann man eine herrliche Brühe zaubern." Also, alle Reste gesammelt und damit sie nicht verderben, habe ich ein bißchen Salz drüber gestreut und immer, wenn ich neue Gemüsestücke zugefügt habe, habe ich ordentlich geschüttelt. Verdorben war heute nichts, als ich das Gemüse zusammen mit ein wenig Spargelwasser aufgekocht habe. Einmal ordentlich kochen und dann noch ein bißchen ziehen lassen, fertig. Durch ein sieb abgießen, fertig ist ein schmackhafter Gemüsefond, der unsere Spargesuppe heut Abend noch verfeinern wird. Beim nächsten mal werde ich noch weniger Salz verwenden, der Fond war schon sehr salzig. Aber verdünnt haut es bestimmt hin.
Dienstag, 20. Mai 2014
So ne Flasche!
Glasrecycling - das klingt so wohl in meinen Ohren. Am Wochenende habe ich bei der wunderbaren Elisabeth Fuchs an einem Workshop zum Thema "Glasrecycling" teil genommen. Glas ist ein tolles Material und bekommt jetzt, da ich Alternativen zu Plastik suche, einen immer höheren Stellenwert. Nachdem ich im Winter ja schon mal selbst mit alten Weinflaschen rumexperimentiert habe, wollte ich jetzt fachliche Anleitung - ich war mit den Schnittflächen nicht glücklich, die immer ein bißchen ausgefranst waren und nicht so schön geglänzt haben. Das hier ist meine Ausbeute von einem Tag in Elisabeth´s Atelier - und ich habe gelernt, das man ein solches braucht, um WIRKLICH schöne Becher, Karaffen, Lampenoberteile, Schalen o.ä. aus Altglas herzustellen.
Mittwoch, 14. Mai 2014
Wastecooking schlägt Wellen
Bild. iss mich.de |
Seid 2012 rettet Tobias Judmeier mit seiner Initiative wastecooking Lebensmittel. Um dabei noch effizienter vor gehen zu können, hat er jetzt zusammen mit 2 Mitrettern den Cateringservice iss mich - The good food company gegründet. Er verkocht Lebensmittel, die sonst in der Tonne landen würden, zu leckeren (Haupt-) Gerichten. Portioniert in Gläsern kann man die Köstlichkeiten (z.B. Kartoffel-Erbsen und Rosinen-Curry, yam, mir läuft das Wasser im Mund zusammen!) dann bestellen - als Mittagsessen ins Büro oder gar für Feierlichkeiten. Gebracht wird das Ganze - mit dem Fahrrrad. Das nenn ich doch mal ne runde Sache!
Zuerst hab ich übrigens bei Maria davon gelesen - und jetzt frage ich mich, ob es solche Ideen nicht auch noch andernorts gibt: genau so was suche ich noch für ein Fest, das gerade in Planung ist!
Montag, 12. Mai 2014
Test: DIY-Luftpolsterumschlag
Post für mich! Ich mag es wirklich echte Post zu bekommen: Karten, Briefe, Päckchen... Und ich verschicke auch gern welche - ist mir allermeißtens lieber als ein unpersönlicher Gruß über ein soziales Netzwerk oder eine kurze SMS. Jetzt habe ich mich neulich auf Utes Blog pünktchenyoga über ihre Idee gefreut, Luftpolsterumschläge selbst zu basteln. Na klar, das ist DIE Idee: ständig sind die Dinger zu klein oder zu groß und außerdem sehen sie meistens mindestens ebenso unpersönlich aus wie ein facebook-Kommentar. Ute hat also Tester gesucht, denen sie einen ihrer Umschläge schicken kann - und ich habe gewonnen und heute ist ein kleiner Umschlag - oder soll ich eher sagen: ein kleines Geschenkpäckchen, denn so glitzerte es mir aus dem Briefkasten entgegen - angekommen. Um meiner Ehre gerecht zu werden, hier also das Testergebnis:
Freitag, 9. Mai 2014
Grünzeug (we love green stuff)
"Heute kann es regnen,..." - vor allem Grünzeug! Von den Nachbarn haben wir säckeweise Grünschnitt bekommen (kaum scheint die Sonne, rollen die Mäher), den wir jetzt auf unsere Beete ausgebracht haben - zum Mulchen. Das ist ganz im Upcycling-Sinne, so wie es Gunter Pauli mal benannt hat: in der Natur gibt es keinen Abfall, alles wird wieder verwendet und zu etwas Neuem. Und da wir gern biologisch gärtnern wollen, kommt uns das Mulchen gerade zu pass. Dabei werden eben Grünschnitt oder halbverotteter Kompost (wir fangen gerade an mit dem Gärtnern, da ist unser Kompost noch nicht so weit), auf den Beeten verteilt und maximal etwas untergeharkt. Diese "Deckschicht" ähnelt zum Beispiel dem herabgefallenen Laub in einem Wald, das nach und nach von den Erdbewohnern in den Boden eingebracht wird. Dadurch entsteht eine nährstoffreiche Humusschicht, die außerdem verhindert, dass "Unkraut" entsteht, weil die Samen sich unter der Schicht erst gar nicht entfalten können. Außerdem schützt diese Decke den Boden vor Wind, Regen und starker Sonneneinstrahlung. Der Boden bleibt feucht, so dass man viel weniger gießen muss. Und im Herbst erspart man sich das Umgraben, der Boden bleibt locker und nährstoffreich! Sieht im ersten Moment gewöhnungsbedürftig aus, klingt aber in meinen Ohren komplett logisch.
Und weil der Minimonsieur so fleißig mitgeholfen hat, schicken diesen Beitrag also zu Caro, die jeden Freitag grüne Ideen für und mit Kindern sammelt.
Und weil der Minimonsieur so fleißig mitgeholfen hat, schicken diesen Beitrag also zu Caro, die jeden Freitag grüne Ideen für und mit Kindern sammelt.
Mittwoch, 7. Mai 2014
Genossenschaftlich backen
In einem Film über die TransitionTown-Bewegung sah er vor über 2 Jahren etwas über eine genossenschaftliche geführte Bäckerei in England - und war begeistert. So begeistert, dass er eine solche Idee in seiner Heimat in Freiburg umsetzen wollte. Freiburg, Green City, ebenfalls Transiton Town... jahaa, die Vorzeichen sind gut. Aber: ein bezahlbares Grundstück zu bekommen ist fast unmöglich. Also, Idee erst mal auf Eis gelegt. Bei einem Spaziergang in der Nachbarschaft ist ihm nun DAS perfekte Grundstück aufgefallen und die Idee nimmt wieder Form an. Momentan sucht Fynn noch Unterstützer, die - in einem ersten Schritt - ihre Absicht bekunden, Genossenschaftsanteile zu kaufen oder beim Crowdfunding-Workshop mit zu machen, damit mit der Zukunftsmacherei ein lebendiger Ort als inklusiver Treffpunkt entstehen kann.
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